Welche Energien sind die Stromlieferanten der Zukunft?
22.12.2009
Kommt unser Strom auch in Zukunft vor allem aus Atom- und Wasserkraftwerken oder wird er eines Tages hauptsächlich aus Wind- und Sonnenenergie produziert? Mit welcher Energie wird künftig am meisten und umweltfreundlichsten Strom produziert? Strom TV hat auf den Strassen von Luzern nachgefragt.


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Ingrid Ullmann-Bammer 23.06.2010
Was meint Kofi Annans mit Unterstützung der Idee " green revolution" GRÜN ist nicht das richtige Wort, wenn es um das Überleben der Menschheit geht.
Wir wissen, dass es keinen Hunger in dieser Welt geben müsste und wir wissen auch, dass Kernenergie zum Feind des Menschen geworden ist, denn wir kennen die Gefahren. Auf was warten wir eigentlich noch. Die Sonnenenergie muss gefördert werden." green revolution"
ist SUN REVOLUTION.
marbea 21.06.2010
bei allem respekt vor dem politiker kofi annan:gerade für die entwicklungsländer ist die dezentalisierte nutzung der sonnenenergie nach meiner meinung das beste ziel der bemühungen.oder wollen wir auch dort die leute mit kernenergie spielen lassen? tschernobyl grüsst immer noch ebenso wie die oelpest im golf von mexico.recht hat er, dass es eine kopernikianische wende in unseren hirnen braucht,und eben bevor der mangel bereits eingetreten ist.
H.Scheuber 20.06.2010
Sonntag, 20. Juni 2010Energie der Zukunft
This is my interpretation of Kofi Annans sentence in his speech receiving the Richard R.Ernst Medal in the ETHZ on 18th of June 2010:
"We cannot overcome the need of enough food and the climate change if we cannot get clean and affordable energies."
The only technical advice Kofi Annan gave to put the CO2excess into caverns seems to me too shortsighted. We must look the CO2 as the base of life in our planet; we should not shorten this but do it better by using the momentary CO2 excess to support his idea of the “green revolution”.
This could be done in the following way: By building our houses and streets we eliminate the possibility to get there green land, even more with solar panels. So the idea of Hundertwasser can not get reality.
Therefore we are also in duty, not only the third world by eliminating the jungle.
But we would have enough energy to transform sea water into drinking water to green all the deserts of the world by using our war energies: our stocked up U235 neutron weapons must be used for electricity!
This would be much better then to do a stuck-up financial compensation quieting the bad conscience.
But since the world changes only by “now it must be done” the science has to wait until all the democratic dependent journalists and politicians can do nothing other than what to each upright scientific man had been clear long before. But to say the truth to the common incited man will be heard earliest in the next generation!
For instance, I know that we have in a hundred years thorium reactors self breeding the used neutrons to get the urgent needed electricity to the net; so we can reduce the unwanted final waste stocks. The thorium resources reach for at least 10 billions of people probably more then 10’000 years what can be really said to be long-lasting, even without the 2000 Watt limitation- a spleeny idea of a 20’000 watt consumptive German Prof. according to an error of the ETH, in particular by replacing the heating oil, the effective motive of the latest Oil disaster, by heating pumps, the clear electric-heat energy transformers in the future.
The longest Oil consumers will be clearly the motor cars- the full electric drive has to wait again 100 years - if it will not be replaced finally by the Hydrogen-Oxygen drive.
The Fuel stuff cell (Brennstoffzelle) has died because of the heavy weight and the handling.
Hydrogen-oxygen can economically only be catalytically produced with water at 2’500° what means only in the Nuclear reactors, especially in the Thorium breeders.
Therefore: without Nuclear reactors No Hydrogen!
Solar panels and also wind wheels with the needed batteries make then only sense if there is no net possibility like nowadays the Gas bottles in the tents. Therefore not each historical building should get at once misused because of a momentary spleeny idea of hindered nuclear research
and development, usefull at least for intermediary time.
marbea 07.06.2010
und noch etwas ausserhalb der energiebilanzen: bei der fortschreitenden verbetonierung der landschaft gehört für neubauten eine verpflichtung zum sammeln des meteorwassers in die bauordnungen,nicht nur zur geeigneten verwendung im hause und garten,sondern auch zum verhindern des abflusses jeden regens in meerwärts gelegene flüsse mit den bekannten ueberschwemmungen.
marbea 07.06.2010
genau hier bin ich gegen die befürworter unzähliger akw,ohne deren notwendige mithilfe in der stromversorgung gänzlich zu leugnen:zuerst muss überall noch mehr gespart werden,nicht einfach alte verbrauchswerte von früher sogar mit zuwachsraten hochgerechnet.ich verbrauche fürs mehrfamilienhaus heute noch einen sechstel soviel oel wie vor dreissig jahren,allerdings unter zeilweisen mitwirkung von wärmepumpen und sonnenkollektoren,und etwas mehr als die hälfe des benzin wie damals für die heutigen autos.es gibt landesweit immer noch unzählige veraltete heizanlagen und ungenügend isolierte häuser.bei uns lieferten die infrarotaufnahmen unerwartete ergebnisse: die böden der balkone wirken wie kühlrippen am haus,angefangen bei der haustüre verlor sogar das ungeheizte treppenhaus ordentlich wärme.
Rainer Ebersold 06.06.2010
Aus den Atomreaktoren Atomzeitalter denke ich ist es nicht so schwierig auszusteigen. Ein Ersatz 1 für Atomkraftwerk wie Hr. Höhener schreibt braucht es sicher nicht. Denn man muss positive umdenken.
Ich versuche auch einen weg zu finden und Taten folgen zu lassen. Und das kann fast jeder machen auch die Industrie. Ich denke wenn der Strom teurer wird, wird die Energie gespart oder selber alternative hergestellt.
Bei mir geht die Rechnung fast auf, gegenüber früher wo ich 4000 Liter Öl verbrauchte, und im Winterhalbjahr über 1200 Fr. Elektrisch verbrauchte,
ich habe eine WasserKolektoranlage seit 1990, die immer noch volle Leistung bringt sogar mehr als früher bringen, da ich Verbesserungen angebracht habe das 170 Qm grosse alte Haus habe ich isoliert, mit der Sonne heizte ich einen teil, und vom Frühling bis Herbst 100% warmes Wasser bringt,
heute brauche ich trotz Wärmepumpe die Hälfte gegenüber früher, Hr. Willi Höhener meint mehr!!!
ich brauche für die Heizung keinen Tropfen Öl mehr, ich habe zwar eine kleinwärmepumpe, aber gegenüber früher verbrauche ich nur noch die Hälfte elektrische Energie, ca. 600Fr. Das elektrisch sogar mit etwas teureren Waser Strom. inkl. Haushalt im Winterhalbjahr und Warmwasser, gegenüber früher 1200 Fr. im Winterhalbjahr trotz 7 Leute die hier wohnen früher nur 4 Leute, wo ich noch zusätzlich 4000 Liter Öl hatte und ohne Wärmepumpe war. Trotz Server (mein Sohn ist in Ausbildung auf Computer u. arbeitet damit) der 24 stunden läuft früher nicht. Alle Verbraucher auch Server wurden so ausgewählt dass sie ein Minimum an elektrischer Energie verbrauchen, die kleine Photovoltaik Anlage bringt einen Teil des Ausgleiches. Die Holz Heizung ist zwar für Notfälle da, diese brauche ich eigentlich nie. Also kein holzmehrverberauch höchstens ¼ Stehr meistens nichts, mein bisschen Holz (1/2 Stehr) liegt schon fast 10 Jahre da.
Ein Atomkraftwerk brauche ich für mich viel weniger als früher, Ein Elektroauto habe ich zwar nicht, ich würde, dann durch Sonnenenergie den Mehrverbrauch schaffen.
marbea 06.06.2010
ein ganzes akw für den ersatz des heizoel durch wärmepumpen? ein modernes minergiehaus braucht sehr,sehr wenig wärme von einer wp,wenn man anfänglich einen speziellen aufwand betreibt,genügt bloss die sonnenenergie in der schweiz vielerorts ganzjährig für heizung und zwar ohne umweg über elektrizität,und auch noch für warmwasser.für die autos kann man natürlich in zukunft viel weniger elektrische energie einsetzen als das aequivalent des heutigen totalen benzin- und dieselkonsum.hier leisten sich vor allem politiker mit ausprägtem narzissmus viele schnitzer mit hochrechnungen zu katastrophenszenarien
Willi Höhener 06.06.2010
Frau Ingrid Ullmann,
Wieder einmal eine sehr erfahrene Person die genau weiss dass uns die Sonne den ganzen Energiebedarf liefern könnte. Sie weiss nur nicht wie, oder sie möchte es uns nicht sagen und diejenigen die mit allen Berechnungen zum Schluss kommen, dass das zur Zeit weder geographisch noch finanziell und nicht rund um die Uhr möglich ist, die sind blöd.
Willi Höhener 06.06.2010
Ja Herr Ebersold,
Wenn ich Ihre Zeilen lese merke ich sofort dass Sie sehr wenig von Elektrizität verstehen.
Die Batterien von Auto als Speicher: Eine interessante Idee. Aber welcher Autobesitzer ist gewillt seine Autobatterie als Speicher zur Verfügung zu stellen und wenn er unvorhergesehen abfahren will ist die Batterie fast leer. Zudem hängt die Lebensdauer weitgehend von den Ladezyklen ab. Also wenn er seine Batterie zur Verfügung stellt kann er damit rechnen dass er in der halben Zeit eine neue Batterie für sei Auto beschaffen muss. Ca. Fr. 10'000.— in 1,5 bis 2 Jahren anstatt in 3 bis 5 Jahren!
Herr Ebersold, wie viele Wasserkraftwerke können wir in der Schweiz noch bauen. Klar ich könnte für mich eines erstellen denn ich wohne direkt an einem Bach. Natürlich ohne nach zu fragen denn eine Bewilligung würde mir sicher nicht erteilt. (Hochwassergefahr beim Nachbarn) Ja, einen kleinen Nachteil hätte es, weil der Bach im Winter sehr wenig Wasser führt müsste ich die Stromproduktion einstellen. Nicht so tragisch, mein Sonnenkollektor liefert ja auch kleine Wärme mehr. Zum Glück kann ich die fehlende Energie vom Netz beziehen (oder Diesel und Heizöl). Die sollen dann sehen wie sie es schaffen. Natürlich haben auch sie Probleme aber sie können immerhin Kohlekraft aus Deutschland beziehen. So sind leider die Gedanken der Atomkraft Gegner. Wenn’s gut geht produzieren sie den Strom selber und in den andern Fällen soll das EW sehen wie sie es schaffen uns die fehlende Energie zu liefern.
Holz: Schweizer Holz reicht noch für den Energiebedarf von ca. 7'000 GWh also 60% eines neuen AKW. Dann ist es aus mit Schweizer Holz. Für den Betrieb von 25% der Autos mit elektrisch benötigen wir zusätzlich ca. 12'000 GWh also ein einkomplettes neues KKW. Das heisst: zu den bestehenden mit der Energie von gut 2 neuen (ca.25'000 GWh) ein weiteres für die Elektroautos und dann ein weiteres für den Ersatz von Heizöl durch Wärmepumpen.
Rainer ebersold 06.06.2010
Ergänzung zu meinem Bericht vom 05.06.2010 Rainer Ebersold
Ich habe eine Korrektur gemacht, wegen den Elektroautos, wegen den Batterien im Verbund mit 100000 Fahrzeugen gäbe es einen sehr grossen Speicher.
ein Elektroauto, oder Brennstoffzellen auch Wasserstoff, ist nur dann im einen Positivum in der Energie Bilanz, wenn es mit Alternativenergie gefahren wird, (und nicht mit Atomstrom, weil der Verlust 2/3 als wärme verpufft im Atomkraftwerk. Der Stämpy Strom in der Schweiz, wie ich es beschrieben habe vom 05.06.2010 Rainer Ebersold ist zurzeit höher als alle Wärmepumpen zum Heizen zusammen. Natürlich würden auch die Wärmepumpen, Elektroauto Haushaltstrom, Industriestrom usw. darunter fallen es gibt jetzt schon Firmen die das Aushängeschild haben, das ihr Strom aus Alternative Energie bezogen oder sie es selber herstellen z. B. Dietikon Bremgarten Wohlen Bahn ausschliesslich aus Wasserkraftwerken beziehen.
Die Gleichung würde so aufgehen
****** wenn jeder die Energie was er verbraucht, selber eine Anlage bauen, oder beteiligen müsste inkl. auch (Grossfirmen z.B Windanlage Wärmekraftkoppelung mit Holz) so könnten wir alle Atomanlage abbauen. *****
Brauchen wir Atomkraftwerke oder nicht diese Frage habe ich genauer beschrieben
im Schreiben Rainer Ebersold 05.06.2010, 17.02.2010 und 03.02.2010
ingrid Ullmann-Bammer 06.06.2010
Die Welt wird von Menschen verändert die Visionen haben und von denen die diese Visionen verwirklichen.
Alles existiert zuerst im Kopf. Wie schwierig es auch sein möge dieses schon Existierende weiter zu geben, man darf nicht aufgeben es zu verteidigen.
"Ein Vorschuss auf die Glückseligkeit" Gratis download pdf
marbea 06.06.2010
die fortschritte bei der entwicklung von batterien freut die solaranhänger.nachts scheint die sonne eher selten, und der weg von der solarzelle direkt zum lokalen verbraucher oder in die batterie einer inselanlage ist viel besser als die subventionierte einspeisung in ein öffentliches netz.
Willi Höhener 06.06.2010
Gelesen:
Die Lithium-Ionen-Akkus für PKWs haben durch die von Evonik entwickelte flexible Keramik-Membran einen entscheidenden Schub erhalten. Weltweit werden Forschungsprogramme zur Verbesserung der Lithium-Ionen-Akkus gestartet und viele Firmen bauen neue Elektro-PKWs. Dabei ist besonders das Projekt
„e-mobility Berlin“ zu nennen. Hier wollen Daimler und RWE ab 2009 gemeinsam ein Netz von 500 Ladestationen für eine Flotte von 100 Elektro-Smarts mit Lithium-Ionen-Akkus aufbauen. Wenn Elektro-PKWs in großem Stil eingesetzt werden, dann erfordert dies nicht nur den vollständigen Abschied vom sog. Atomausstieg, sondern auch dass zusätzlich viele neue Kernkraftwerke gebaut werden müssen. Denn die regenerativen Energien können den Zusatzbedarf an Strom in keiner Weise beistellen.
marbea 06.06.2010
dieses forum ist kein dialog zwischen zwei personen,sondern eine plattform für alle,von allen an alle,ein grosser tank für die diskussion von ideen.wegen des strompreises wid die menschheit nicht gefragt werden,was sie bezahlen möchte, sondern schlicht muss. strom für die heizung zu gebrauchen,ist auch in unseren breitengrades nicht der letzte schrei,der umweg von der sonnen"wärme" über den sonnenstrom ist eine weniger gute sache,wenn man die energiebilanzen betrachtet.deshalb ist der endlosen verbreitung von elektrisch betriebenen wärmepumpen eine grenze gesetzt.an den minergiehäusern führt kein weg vorbei.
die sauerei im golf von mexico ist das tschernobyl der oelindustrie.
Rainer Ebersold 05.06.2010
Korrektur natürlich moderne elektroauto und diesen Batterien im verbund mit 100 000 Fahrzeugen gäbe es einen sehr grossen Speicher
Rainer Ebersold 05.06.2010
Hallo frau Ullmann und andere wo es lesen.
Ich finde sehr gut was Frau Ullmann schreibt, es ist wirklich die Zukunft, Sonnenenergie und alternativen,
Sonnenenergie Strom im Netz, lässt sich auch am besten speichern mit vielen Elektroautobatterien, die als Speicher wirken, es hat wesentlich besseren Wirkungsgrad als auf und abpumpen von wasserspeichern,
anstatt das man an einem Stausee tagelang Wasser herunter lässt, ist es nur dann sinnvoll wenn keine Sonne scheint oder am Tag ev. in der Nacht wenn keine Windmühlen usw. laufen ( da Verbund kann auch z.B in Norwegen sein) Stausestrom kann man innert minuten ein und ausschalten.
es wird hier geschrieben von Tschernobyl, überlegt mal wenn so etwas passiert, wie teuer das dann der Storm kommt, die zweite Frage wo gehen wir dann hin ??
in Deutschland sollten das Atom Lager Jahr Millionen halten und nach 25 Jahren kommt schon jetzt radioaktives Wasser heraus, die Frage ist wer möchte solches Wasser trinken, der preis kämme 100- 1000 mal mehr kosten dazu, wenn es ein Unfall gibt, fast jeden Tag gibt es kleine Unfälle bei Atomkraftwerken, siehe Oelkatastroffe, die sollte eigentlich auch nicht geben, gleich bei atomkraftwerken.
sie Sonnenenergie (Photovoltaik) wird ja immer billiger, Photovoltaik alleine ist nicht sinnvoll es sollte aber ein grosser Teil sein, in Kombination mit Alternativenergien, wie Windmühle, (in der Schweiz gibt es viele berge mit viel wind) Erdwärme, neue Kleinflusskraftwerke, im Ausland Gezeiten und Wellen Kraftwerke, usw.
2 Atomkraftwerke, könnten wir jetzt schon wegschaltem, wenn alle der TV (dazugehörige Video usw., Waschmaschine, Computer (auch bei firmen) vollständig abschalten würden, wenn diese nicht gebraucht werden, es sollte verboten werden grosse Computeranlagen zu kühlen, nur in Kombination, wenn gesorgt wird das die Kühlung oder wärme auch anderswoh benutzt werden kann. (Schwimmbad, Gärtnerei, Häuser zu erwärmen oder kühlen, eine Studie der ETH und Universität schreiben Bei Computer Einsparungen bis 40% möglich.
ich mache heuten schon über 50% eigen Strom für Haus und Heizung (habe keine Suspensionen erhalten) meine Anlage ist klein ca. 2kw Anlage,
eigentlich müsste man sofort die Atomanlagen ausschalten (innert 2jahren und hoffen dass nichts in dieser Zeit passiert)
der Spruch finde ich blöd, die Leute wollen keine 2 Cent mehr für Strom zahlen, würde etwas passieren wäre die KW um mehrfach höher, ich hatte schon früher hier geschrieben, wenn jeder die Energie was er verbraucht, selber eine Anlage bauen, oder beteiligen müsste inkl. auch (grossfirmen z.B Windanlage Wärmekraftkoppelung mit Holz) so könnten wir alle Atomanlage abbauen.
Wie war das mit der Abfallsakgebühr als sie eingeführt wurde, musste der Kerichtwagen nur noch einmal kommen in der Woche, nicht wie früher 2mal, so würde sich die Energie zwar verteuern, aber es würde trotzdem nicht teurer werden, weil man dann viel weniger verbraucht und mit der Energie sorgfältiger umgeht, so würde das auf 1 schlag sich alles verändern.
Rainer Ebersold
Willi Höhener 05.06.2010
@Marbea
1. Herrn Marbea ich habe nicht Sie gefragt sondern Frau Ullmann.
2. Von Ihren nichtssagenden Erklärungen habe ich langsam genug. Wir leben heute und nicht in Zukunft. Wir verdienen unser Essen jetzt und nicht in 100 Jahren. Daher ist es wichtig dass auch unsere Energieversorgung jetzt gewährleistet ist und das zu einem Preis der ohne Probleme realisierbar ist und nicht zu einem Preis den kein Mensch zu bezahlen gewillt ist. Laut Abrechnung der SAK 2009 – 2010 war praktisch kein Kunde bereit auch nur 2,15 Rp. Mehrpreis für Ökostrom zu bezahlen geschweige denn 8,61 oder gar 25,82 Rp. für Naturstrom. Also Solarstrom produzieren und niemand will ihn bezahlen. Die SAK importiert ca. 28% Atomstrom aus dem Ausland. Wäre es nicht kluger denselben in der Schweiz zu produzieren wo wir die Werke unter unsere Kontrolle betreiben könnten?
marbea 05.06.2010
Erklären Sie uns allen wie sie es anstellen, dass uns die Sonne den Strom für 24 Std im Tag liefert und das alles zu einem normalen Strompreis von 15 bis 25 Rp/kWh. unsere verschwendungs-und anspruchsgesellschaft muss lernen,dass die stromlieferung in einem gewissen rhythmus gesteuert wird.übrigens zeigt auch der bedarf stark schwankende spitzensowohl täglich wie arbeitswöchentlich,,und dies beides seit vielen jahrzehnten unter den wirklichen fachleuten bekannt..eine planwirtschaft ist als solche unsympathisch, aber am tage x werden wir nicht mehr darum herumkommen.schon als ich vor 50 jahren student war,schwärmte man vom dereinst billigen atomstrom,unter berücksichtigung aller faktoren ist der glaube daran längst und für immer vergangen...
Willi Höhener 05.06.2010
Liebe Frau Ingrid Ullmann-Bammer
Entschuldigung, Ihre Aussagen klangen so nach Grün. Aber nun zu meiner Frage die mir die Grünen nicht beantworten. Erklären Sie uns allen wie sie es anstellen, dass uns die Sonne den Strom für 24 Std im Tag liefert und das alles zu einem normalen Strompreis von 15 bis 25 Rp/kWh. (Total Kosten für den Normalbenutzer) Das ist mit ca. 40% Atomstrom, ca. 45% Wasserkraft und ca. 15% Sonne und Wind und andere erneuerbare Energien möglich (heute ca. 2%).
Bitte klären Sie mich auf damit auch ich meine Ansicht änder kann.
Herzliche Grüsse
Ingrid Ullmann-Bammer 05.06.2010
Lieber Willi Höhener,
was Sie gewohnt sind von den "Grünen" das weiss ich nicht, aber ich gehöre weder zu den "Grünen" noch bin ich eine "Grüne".
Ich verteidige ein Wissen von dem ich sehe wie sehr es sich schon verwirklicht hat und sich noch verwirklichen wird. Im Schlechten wie im Guten.
Es ist interessant, wie Sie mich, ohne zu kennen, als "Grün" einordnen. Seien Sie in Zukunft etwas vorsichtiger mit Äusserungen die nicht den Tatsachen entsprechen. Aber ich gebe Ihnen recht, Lösungsvorschläge von einer grünen Partei werden mit Recht erwartet.
marbea 05.06.2010
wir werden nicht ewig rund um die uhr elektrizität a discretion zur verfügung haben, ebensowenig wie 7o grad heisses wasser a discretion rund um die uhr im mehrfamilienhaus ,die kwh wird realistischerweise für den endverbraucher gegen einen franken kosten.den gewagten versprechungen und scheinbar genauen berechnungen der "atomlobby" darf man aber nicht glauben.die menschheit muss und kann ihre gewohnheiten grundlegend ändern,und zwar ohne ab auf die bäume oder zurück in die höhle.das eine tun,das andere nicht lassen.die oelpest,der bankencrash sind letztendlioch folgen menschlicher gier,kurzsicht und dummheit,auch tschernobyl lässt immer noch grüssen.herzlichst vom ahv bezüger, grossvater, mit bestandenen examen an der hochschule in experimenteller physik und kernphysik chemie etc! einstein,feynman sind meine ersten und letzten lehrer und philosophen geblieben!
Willi Höhener 05.06.2010
Liebe Frau Ingrid Ullmann-Bammer,
Sie haben so lange Erfahrung. Erklären Sie uns allen wie sie es anstellen, dass uns die Sonne den Strom für 24 Std im Tag liefert und das alles zu einem normalen Strompreis von 15 bis 25 Rp/kWh. (Total Kosten für den Normalbenutzer) Das ist mit ca. 40% Atomstrom, ca. 45% Wasserkraft und ca. 15% Sonne und Wind und andere erneuerbare Energien möglich (heute ca. 2%). Ich bin äusserst gespannt auf Ihre Lösung. Sollten Sie auch noch keine haben bin ich das gewohnt von den Grünen. Immer nur grosse Worte aber keine Lösungsvorschläge. Ich habe leider nur 38 Jahre Erfahrung in Elektrizität und 12 Jahre mit radioaktiven Substanzen.
marbea 04.06.2010
danke liebe ingrid.ich bin 1935 geboren,habe mitte 50 er jahre die examen in physik und chemie bestanden und beschäftige mich jetzt bereits mit übermorgen,meine jüngste enkelin ist erst 6 mte alt und wird hoffentlich noch einiges erleben..
ingrid Ullmann-Bammer 04.06.2010
marbea und Willi Höhener
Sie haben beide recht, aber die Technik bleibt nicht stehen.
Sie sprechen von heute ich spreche von morgen.
Ich verstehe Sie beide und akzeptiere Ihre Meinung, aber ich beschäftige mich schon etwas länger mit unseren Problemen deshalb weiss ich vielleicht auch ein bischen mehr.
marbea 02.06.2010
frau ingrid ullmann vom 2.6.:ihre eingabe erscheint mir etwas schwärmerisch und fundamentalistisch. entsprechend zynisch ist die antwort von willy höhener ausgefallen,aber er befindet sich im irrtum,mindestens vom aequator bis in unsere breitegrade.die hochrechnungen beginnen bei der sogenannten solaren konstante. bei geeigneten einrichtungen genügt hier das sonnenlicht wie es schon heute noch erstrahlt.nachts treiben wir es doch lieber einmal im dunkeln...
Willi Höhener 02.06.2010
Liebe Ingrid Ullmann-Bammer,
Ich hoffe dass sie bald eine Sonne finden die währen 24 Std am Tag schein sonst wird ihre rRechnung nicht aufgehen. Bis dann bin ich froh dass es noch Kernkraft gibt.
Ingrid Ullmann-Bammer 02.06.2010
Es wurde nach verschiedenen Stromlieferanten der Zukunft gesucht und kurzfristig auch gefunden.
Diese Verschiedenheit wird uns zur endgültigen Zukunftsenergie führen. Zur SONNE.
Eines Tages werden wir die Solarzellen in den verschiedensten Materialien finden.
Sonnenenergie ist unsere Zukunft und muss weiter gefördert werden. Wir stehen am Anfang eines neuen Weges der ein ganz besonderes Ziel hat. Es ist eine neue Welt in der wir alle leben möchten.
marbea 17.02.2010
ERLAUBEN SIE MEINEN KOMMENTAR IN IHREN TEXT EINGEFUEGT MIT GROSSEN LETTERN
Ich denke, dass nicht Atomkraftwerke (nur 1/3 Wirkungsgrad),BITTE GEBEN SIE BEI JEDEM WIRKUNGSRGRAD AN,VON WO BIS WO SIE MEINEN
auch nicht Wasserstoff (nur 1/2 Wirkungsgrad) Atomkraftwerk (wegen Strahlung) und Wasserstoff schlechter Wirkungsgrad bei der Herstellung, sein werden. Wasserstoff ist nur umweltfreundlich, wenn es mit alternative energien hergestellt wird, besser den strom direkt verbrauchen als zuerst Wasserstoff herstellen.BRAVO
Die Energie der Zukunft
ich denke den Strom sollte dezentral und alternativ hergestellt UND VERBRAUCHT werden,NOCHMALS BRAVO,AUCH ICH DENKE SO: TRANSPORTVERLUSTE UND TRANSFORMATIONEN MIT SAPUNNUNGSWECHSEL,GLEICH-UND WECHSELSTROM HOCHSPANNUNG MACHEN SEHR GROSSE VERLUSTE und zwar in dem Umfang wo der Verbraucher es verbraucht (kann auch an Alternatieven Energienen beteiligungen sein) mit Photovoltaik, Windenergie, Kleinflusskraftwerke ohne und mit Staumauer, Biokraftwerke (nur Abfälle) Kleinstwärmekraftkopelung (bevorzugt mit Pellet und Holzschnitte (veraltet auch mit Öl und Gas).
Die Elektolobi sprechen sie müssen das Elektronetz ausbauen,
das Stromnetz müsste in meinen augen nicht verstärkt werden, (aussert international) da der Strom der Zukunft dezentral hergestellt wird und somit weniger strom duch die Elektronetze fliesen, weil grosse Einsparungen (unten beschriebene Massnamen) stark reduziert wird.
Zu sagen ist auch bei vielen kleinen dezentral hergestellten Stromenergien
und drastische Einsparungen an Strom (Ledlicht, Induktionkochplatten, AB-und Waschmaschinen mit Warmwasseranschluss (2/3 Einsparung Warmwasser mit wassersonnenkolektoren), Spaarheizungspumpen (5-25 Watt), A ++ Klasse Haushaltgeräte, Ständby strom, usw. und isolieren (auch Oel und Gas) der Häuser usw. 30-70% strom eingespart werden können. Auch bei den Boiler sollte mit Sonnenenergie Warmwasser hergestellt werden.
NICJT AUS SONNE ZUERST STROM UND NACHHER WAERME MACHEN: WIR KOENNEN DERZEIT 2/3 DER SOLARKONSTANTE DIREKT IN WAERME UEBERFUEHREN ABER NUR EINEN DRITTEL ALS GLEICHSTROM
Zu überlegen, das Strassenlaternen Kirchen und Gemeindehäuser usw. mit Ledlampen und nur per Knopfdruck beleuchtet werden.
Auch zu überlegen in Einfamilienhäuser wo keine Sonnenenergie (Sonnenenergie natürlich Priorität) den Warmwasserboiler beheizen werden kann, das nur Kaltwasser zur Verfügung steht, und beim Duschen und in der Küche 5min früher auf knopfdruck in Kleinstwarmwasserboiler ev. mit Wärmepumpe Warmwasser hergestellt wird, ich denke veraltet ist das grosse Boiler jede nacht aufgeheizt werden die Abwärme verloren geht, und niemand Zuhause ist, der Warmwasser braucht.UNSER BOILER HAT NUR 50 - 55GRAD FUER WIRKLICH HEISSES WASSER KAFFEKOCHER MIT EINEM LITER BIS ZUM SIEDEPUNKT
Rainer Ebersold
Rainer Ebersold 17.02.2010
Ich denke, dass nicht Atomkraftwerke (nur 1/3 Wirkungsgrad),
auch nicht Wasserstoff (nur 1/2 Wirkungsgrad) Atomkraftwerk (wegen Strahlung) und Wasserstoff schlechter Wirkungsgrad bei der Herstellung, sein werden. Wasserstoff ist nur umweltfreundlich, wenn es mit alternative energien hergestellt wird, besser den strom direkt verbrauchen als zuerst Wasserstoff herstellen.
Die Energie der Zukunft
ich denke den Strom sollte dezentral und alternativ hergestellt werden, und zwar in dem Umfang wo der Verbraucher es verbraucht (kann auch an Alternatieven Energienen beteiligungen sein) mit Photovoltaik, Windenergie, Kleinflusskraftwerke ohne und mit Staumauer, Biokraftwerke (nur Abfälle) Kleinstwärmekraftkopelung (bevorzugt mit Pellet und Holzschnitte (veraltet auch mit Öl und Gas).
Die Elektolobi sprechen sie müssen das Elektronetz ausbauen,
das Stromnetz müsste in meinen augen nicht verstärkt werden, (aussert international) da der Strom der Zukunft dezentral hergestellt wird und somit weniger strom duch die Elektronetze fliesen, weil grosse Einsparungen (unten beschriebene Massnamen) stark reduziert wird.
Zu sagen ist auch bei vielen kleinen dezentral hergestellten Stromenergien
und drastische Einsparungen an Strom (Ledlicht, Induktionkochplatten, AB-und Waschmaschinen mit Warmwasseranschluss (2/3 Einsparung Warmwasser mit wassersonnenkolektoren), Spaarheizungspumpen (5-25 Watt), A ++ Klasse Haushaltgeräte, Ständby strom, usw. und isolieren (auch Oel und Gas) der Häuser usw. 30-70% strom eingespart werden können. Auch bei den Boiler sollte mit Sonnenenergie Warmwasser hergestellt werden.
Zu überlegen, das Strassenlaternen Kirchen und Gemeindehäuser usw. mit Ledlampen und nur per Knopfdruck beleuchtet werden.
Auch zu überlegen in Einfamilienhäuser wo keine Sonnenenergie (Sonnenenergie natürlich Priorität) den Warmwasserboiler beheizen werden kann, das nur Kaltwasser zur Verfügung steht, und beim Duschen und in der Küche 5min früher auf knopfdruck in Kleinstwarmwasserboiler ev. mit Wärmepumpe Warmwasser hergestellt wird, ich denke veraltet ist das grosse Boiler jede nacht aufgeheizt werden die Abwärme verloren geht, und niemand Zuhause ist, der Warmwasser braucht.
Rainer Ebersold
rain22@gmx.ch 03.02.2010
In meinen denken gibt esnur alternative energien, Photovaltaik, im Juragegend und auf Bergen Windenergie im grossen stihl, (Gegner sagen sieht nicht schön aus bei Wasserkraft könnte man das selbe sagen,) Wasserkraft, Wellen Geo und Biogaskraftwerke.
die grösste Zukunft liegt bei Stirling-Wärmekraftkopelung mit vielen kleine anlagen (mit Bellte oder ändlichen) und Kombination mit Wärmepumpen diese Kombination gibt einen höchstwirkungsgrad grösser als 160 - 300 % (Bei Atomkraftwerk werden 2/3 weggeschmissen schon aus diesen und strahlen kommt nicht mehr in frage, dann wäre immer noch besser Wärmekraftkopelung mit Öl, ist aber schon veraltet. alternativenergien besser)
mein Vorstellung ist, das jeder der eine gewisse menge Strom und Energie konsumiert, das er sich mit der gleichen Energiemenge wo er braucht, sich in eine Regeneration Investition auf seinem Dach, oder in Beteiligungen an Windrad, Photovoltaik oder andere Beteiligungen sich beteiligen muss. dies hätte zur folge das jeder weniger Energie brauchen würde, da er sich mit weniger Geldinvestation beteiligen möchte, dass würde auch zu weniger Energieverbrauch führen. natürlich gilt das auch für das Elektroauto für Stahlwerke, usw.
sehr wichtig ist die Einsparung von Resurschen mit Isolation usw.,
bei einem Haus und Elektro und alternative-fahrzeuge können ohne Probleme 60-80 % eingespart werden.
Ich brauche im meinem Haus Elekterisch (früher 900 Fr. im Winterhalbjahr) heute 600 Fr. elektrisch, ( vorher noch Öl 3500 Liter zusätzlich, heute nichts mehr)
die Investitionen der Isolation waren gering durch selbstarbeit mit mfreunden innerhalb von 10 Jahren gemacht. (30 000.- Fr inkl fenster 0,6K wir wohnen 4-6 Personen, die Amotisationszeit weniger als 10 Jahre
Willi Höhener 26.01.2010
An: Solarfan
Es freut mich dass Sie die ganze Welt zu verändern gedenken. Ich bin froh wenn ich etwas zum Wohlergehen der Schweiz beitragen kann. Ich bin auch nicht, wie Sie meinen, grundsätzlich gegen die Alternativenergien aber sie dürfen zurzeit nicht überschätzt werden. Dabei ist leider die Fotovoltaik die teuerste Energie und die am wenigsten konstant zu Verfügung stehende. Nebst dem Preis ist auch die notwendige Speicherung nicht gelöst. Das müssen auch Sie einsehen. Gut, Stromlücken sind nicht tragisch … schauen Sie nach Osten….. es sterben nur wenige Menschen. Sie können sich ja warm Kleiden.
Klar, die Entsorgung der radioaktiven Abfälle kostet viel… ca. 0,8 Rp./kWh incl. Rückbau der KKW. Solarstrom ist heute „viel billiger“…..nur ca. 65 Rp. Mehrkosten pro kWh ohne Speicherung. Die Zukunft liegt heute bei den Geothermiewerken. Siehe Zürich und Basel.
Stromeffiziente Geräte, ja sie können den Stromverbrauch verringern. Ich habe bei mir den Erfolg berechnet. Da meine Verlustenergie als Heizenergie anfällt würde ich während 9 Monaten etwas mehr Heizöl verbrauchen so. ca. 150 Liter. Das ergäbe einwenig CO2 Ausstoss aber das würde ja nichts machen. Herzlich grüsst…..
Solar-Fan 26.01.2010
Ich bestreite nicht, dass sich die Forschung nicht intensiv darum bemüht, sichere Endlager bereitzustellen. Sicher werden auch die gemachten Erfahrungen mit einfliessen.
Mit derart nachhaltig giftigen Abfällen lässt sich nicht spassen. In seriösen Ländern wird die Entsorgung auch seriös vorangetrieben.
Radioaktive Abfälle gibt es aber auf der ganzen Welt und niemand kann in den kritischen Ländern für sichere Entsorgung garantieren. Da bietet die Mafia gerne mal ihre Dienste an.
Die Entsorgung von Atommüll ist teuer, es besteht immer die Gefahr, dass der eine günstiger entsorgen will und der andere ein gutes Geschäft wittert und bei der Deponierung "spart".
Auch aus wirtschaftlicher Not wird aus einer seriösen Firma plötzlich ein Umweltsünder.
Es geht nicht nur um die Schweiz, es geht um den ganzen Globus. Immer wieder werden Skandale aufgedeckt, in denen die Länder der dritten Welt von den Industrieländer als Abfallhalden benutzt und die Einwohner ganzer Landstriche vergiftet werden.
Nachdem auch schon einige Male die Prognosen der Techniker und Experten nicht hielten, was sie versprachen, bin ich eben nicht mehr so "technikgläubig".
Da fällt es manchmal schon schwer, einfach alles zu glauben, nachdem man immer wieder liest oder sieht wie bestimmte Experten plötzlich auf der Lohnliste einer global tätigen Firma auftauchen.
Darum ist die VERMEIDUNG von hochgiftigen Abfällen eben die sicherste Entsorgung.
Willi Höhener 25.01.2010
An: Solar-Fan
Ich empfehle Ihnen das Felslabor im Grimsel zu besuchen. Dort erforschen Geologen aus verschiedenen Länder seid Jahren die verschiedensten Gesteinsarten auf deren Zusammensetzung, Festigkeit, Durchlässigkeit und Flexibilität usw. Damit haben sie die Kenntnisse erarbeitet, um die Geologie an verschiedenen Orten für ein sicheres Endlager zu prüfen. Mit diesem Wissen konnten sie in der Schweiz mehrere sichere Standorte ausfindig machen. Als nächstes käme jetzt das Bewilligungsverfahren. Da mit mehreren, an die Kriminalität grenzenden Aktionen der Gegner zu rechnen ist hat niemand Lust da weiter zu machen, solange es nicht pressiert. Jeder hofft, dass die Politik die geeignet Mittel bereitstellt, um gegen diese, sich nicht an schweizerische Gesetze haltenden Chaoten vorzugehen. Zudem sollte vorher geregelt werden dass diese Demonstranten für die von ihnen verursachten Kosten dieser Aktionen aufkommen müssen.
Diese Menschen vergessen dass auch radioaktive Abfälle von der Industrie Endgelagert werden müsse. Ich war persönlich damit beschäftigt an verschiedenen Orten in der Schweiz
Arbeitsräume in denen Radioaktivitäten verarbeitet wurden zu dekontaminieren. Die gefährlichen Substanzen wurden auf möglichst kleine Volumen gepresst, einbetoniert und verschweisst. Der Betrieb in den ich tätig war ist auch jetzt damit beschäftig radioaktive Bestandteile auszusortieren und in im kleinen Volumen für die Endlagerung bereit zu stellen.
Diese Zylinder liegen jetzt irgendwo in Würenlingen und warten auf das Endlager. Die Industrie benötigt auch weiterhin Radioaktivitäten. Das gab mir noch kürzlich Gelegenheit ein Stück Uran zu betrachten und in den Händen zu halten. Wer so Handfest mit der Materie vertraut ist hat keine Angst sonder grosses Vertrauen, dass die Verantwortlichen gute Arbeit leisten und weder Mensch noch Natur mit der Endlagerung gefährden.
n.b. Der Rückbau der AKW und die Endlagerung kosten ca. 0,8 Rp/kWh, Solarstrom ohne Speicherung ca. 65 Rp/kWh
Solar-Fan 24.01.2010
@W.Höhener
Wenn sie das Zitieren einer Pressemeldung dumm nennen ist das Ansichtssache. (Sie war übrigens nicht aus dem Blick).
Vielleicht hören sie aber die Wahrheit einfach nicht gerne.
Nein, ich habe die neueste Forschung in der Schweiz nicht studiert, die zur sicheren Endlagerung in der Schweiz führen soll. Als Experte werden sie mir aber sicher ein halbes Dutzend sichere Endlager nennen.
Ich warte schon lange auf die Pressemeldung, dass der Atommüll sicher gelagert werden kann. Aber bis jetzt höre ich nur, dass er zwischengelagert werde.
In Asse war man damals auch der Meinung, dass man das Problem gelöst habe.
Aber solchen Irrtümern sind auch schon andere Experten erlegen. Köllikon & Co. lässt grüssen !
Anderseits ist die Meldung, dass die "grosse schweizerische Partei", die SVP, die Subventionierung von Alternativenergien bekämpfen will, nicht verwunderlich. Aehnlich wie bei der FDP sitzen eben viele Repräsentanten dieser Partei in den Verwaltungsräten der Stromlobby oder profitieren sonst irgendwie von diesen Auftraggebern.
Dass sie sich damit immer mehr von der Basis wegbewegen, merken sie nicht. In unserem Dorf sind es u.a.nicht weniger als fünf aktive und ehemalige SVPler, die auf Solarenergie setzen.
Bis vor zwei Jahren war ich sogar Mitglied der SVP. Nach dem Austritt war ich noch Sympathisant, aber jetzt werde ich definitiv keine Wahlzettel mehr für diese Partei einlegen.
Willi Höhener 23.01.2010
An Solar-Fan
Sie haben es versäumt die Forschungsarbeiten, die in der Schweiz zur sicheren Endlagerung führen, zu studieren. Anders kann ich mir nicht vorstellen dass sie so dumm reden.
Erfreulich sind jedoch die Meldungen dass endlich eine grosse schweizerische Partei den Stumpfsinn der Subventionierung von Alternativenergien zu bekämpfen gedenkt. Dafür werden sie den Bau der notwendigen AKW unterstützen.
Es gibt sie noch, die Menschen die real denken können.
Solar-Fan 23.01.2010
Zum Thema Atommülllagerung:
Heute lese ich in der Zeitung, dass in Asse bei Hannover ein Endlager in einem ehemaligen Salzbergwerk Probleme mit eindringendem Wasser hat.
Schon bei der Inbetriebnahme 1968 war den Fachleuten klar, dass das Wasser das grösste Problem sein könnte (!!).
Die "Experten" erwarteten das Wasser aber erst in 100 Jahren. Nun ist es schon da, täglich strömen 12'000 Liter ein, noch kann es abgefangen werden.
Sollten die Wassermassen zunehmen, würde das Bergwerk mitsamt seinen 125'787 Fässern mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll volllaufen und einstürzen. Dann würde Radioaktivität ins Grundwasser dringen.
Nun will man die Fässer ausbuddeln und hat gleich festgestellt, dass bei der Einlagerung gepfuscht wurde. Eine unbekannte Anzahl Fässer sind beschädigt und niemand weiss, in welchem Zustand die anderen Fässer sind.
Dazu kommt, dass sich herausgestellt hat, dass falsch deklarierte Fässer radioaktive Flüssigkeiten enthalten, die schon damals gar nicht hätten deponiert werden dürfen (!!).
2 Milliarden EURO soll die Sanierung kosten, ist nur eine Schätzung !!
Bitte an W.Höhener, bitte rechnen Sie diese Kosten dem Atomstrompreis zu.
Vermutlich ist dies ja erst der Anfang. Fazit:
Die Sanierung früherer sog. "Endlager" beschäftigt uns schon, bevor wir das Problem des stark radioaktiven Abfalls gelöst haben.
Solar-Fan 20.01.2010
Die Reportage über das Passivhaus zeigt, was wirklich möglich ist, wenn endlich ein Umdenken grossflächig stattfinden würde. Mich erstaunt der moderne Baustil und die grossen Fensterflächen.
@ W.Höhener
Mir ist klar, sie sind ein eingefleischter AKW Anhänger und wollen uns weismachen, dass ein Atomkraftwerk ungefährlich ist und geringer strahlt als die natürliche Strahlung.
Die Abstrahlung der AKW's ist unbestritten schwach und steht gar nicht zur Diskussion. Das Problem ist der Abfall, die Endlagerung der tödlich strahlenden Brennelemente der AKW's.
Sie bemängeln die nicht umweltfreundliche Produktion und Entsorgung der Solarzellen. Ohne Umweltbelastung und grauer Energie kann nichts produziert werden.
Die ältesten Solarzellen sind über 40 Jahre alt und liefern immer noch Strom. Ohne mechanische Beschädigung sinkt höchstens der Wirkungsgrad mit dem Altern. Aber eine kostenmässig abgeschriebene Solarzelle darf auch etwas weniger Ertrag bringen.
Solarzellen müssen schlussendlich nicht entsorgt, sondern können recykliert werden. Dies ist ein himmelweiter Unterschied.
Diego Matter 19.01.2010
Ich bitte alle die an dieser Diskussion teilnehmen, den folgenden (etwas technischen) Artikel von Herr Feist, dem Erfinder der Passivhäuser, zu lesen. Der Artikel öffnet einem die Augen, wie die Zukunft mit 90 Prozent verminderten Verbräuchen aussehen kann. Der Passivhaus-Standard kann auch für Renovationen angewendet werden.
http://www.passivhaustagung.de/Kran/Passivhaus_Kranichstein.htm
Mit so tiefen Verbräuchen wird es dann auch möglich werden, die Restenergie durch nachhaltige Energiequellen zu decken (Sonne, Wind, Biomasse, Wasser, Geothermie, Wellenenergie, …). Das ist es wahrscheinlich auch, was Ingrid Ullmann-Bammer in ihrem Beitrag mit „ ...Nachhaltigkeit ist die Sonne...“ meinte.
Willi Höhener 19.01.2010
@ Ingrid Ullmann-Bammer
Leider sind auch die Solarzellen in der Herstellung sowie bei der Entsorgung nicht ganz umweltfreundlich. Über den Preis und die Speicherung lassen sie uns im ungewissen. Wunschträume helfen uns nicht weiter.
Bezüglich Neandertaler: Vermutlich haben schon diese Atomare Abfälle vergraben. Anders wären die natürlichen Strahlendosen nicht zu erklären. Oder?
Die Schwankungen der natürlichen Strahlendosis von Ort zu Ort sind um ein Vielfaches grösser als die Zusatzbelastung durch ein Kernkraftwerk bzw. Atomkraftwerk. Weil die kosmische Strahlung aus dem Weltraum mit der Höhe zunimmt, erhält man selbst bei einem kurzen Ferienaufenthalt in den Bergen eine höhere Dosis als während eines ganzen Jahres in der Umgebung eines Kernkraftwerks. (Habe bei meinem Beruf selbst Messungen gemacht und kam auf ähnliche Schlüsse)
Durchschnittliche jährliche Strahlendosis pro Person:
Kernkraftwerke 0.01 mSv = 0.24 %
Medizin u. techn. Strahlen 1.2 mSv = 28.50 %
Natürliche Strahlenquellen 3.0 mSv = 71.26 %
Die Strahlendosen in der Schweiz sind völlig unbedenklich. Im Iran und in Brasilien gibt es Gebiete, in denen die Menschen wegen des Gesteinsuntergrundes pro Jahr natürliche Strahlendosen zwischen 200 und 450 Millisievert aufnehmen. Das ist bis zu hundert Mal mehr als bei uns.
Ingrid Ullmann-Bammer 19.01.2010
Stromlieferanten der Zukunft .
Mit Nachhaltigkeit ist es die Sonne. Die Solarenergie ist das Geschenk an die Menschheit um die weitere Existenz der Menschheit zu sichern. Es gibt nur einen Plan A. Obwohl nach allen Richtungen ge-und versucht wird, bringt jede andere Möglichkeit auch einen Schaden mit sich.
1984, als ich mein Buch "Ein Vorschuss auf die Glückseligkeit" schrieb, ( als Geschenk, gratis down load) und schon aufgeben wollte, fiel mein Blick, auf einen kleinen Artikel einer Zeitung.
Albert Einstein sagte: "Eine neue Art zu denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiter bestehen will. Das ist das dringendste Problem unserer Zeit".
Er gab mir Mut und Kraft weiter zu schreiben.
Deshalb darf ich sagen: " Keine Angst, die Menschheit wird weiter bestehen, denn es gibt einen Weg, den wir gemeinsam gehen werden, um das dringendste Problem unserer Zeit zu lösen".
GEMEINSAM Ein Wort das uns noch etwas fremd ist.
Yes we must because we can.
Solar-Fan 05.01.2010
Dass Inselanlagen nur bedingt sinnvoll sind ist klar, marbea hat nun mal dieses Beispiel genannt. Ebenso klar ist, dass die Speichertechnik in Grösse und Gewicht in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht hat und noch weitere machen wird.
Apropos Kohledreckschleudern in Deutschland, die grössten stehen im Osten und sind seit der Wende stillgelegt worden.
Im Weiteren gibt es für Länder mit Meeranstoss noch andere Alternativen als nur Windräder, ein Beispiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlange_%28Wellenkraftwerk%29
Es ist ein heikles Abwägen zwischen CO2 Ausstoss und Entsorgung von Atommüll. Der CO2 Ausstoss kann mit Aufforsten oder stoppen der Waldrodungen gefahrlos kompensiert werden.
Dagegen würde der Atommüll heute noch tödlich strahlen, wenn die Neandertaler vor 30'000 Jahren solchen vergraben hätten.
Viel Energie könnte gespart werden, wenn auf jedem Wohnhausdach mit Sonnenkollektoren Warmwasser erzeugt würde und bei genügend Fläche auf dem Dach auch die Heizung unterstützt würde.
Unsere Solaranlage (24m2) liefert jetzt im Januar bei minus 5° und Sonnenschein 55° warmes Wasser. Reicht aus zum Heizen.
Heute kann man mit Solarwärme auch kühlen. Klimaanlagen laufen hauptsächlich im Sommer, wenn die Sonne brennt !!
Die Palette der alternativen Energien ist gross, viele Leute haben dies erkannt und arbeiten daran:
http://www.niedrigenergieforum.de/energielexikon/allgemein/alternative-energiequellen/
Oftmals fehlt es aber am politischen Willen, die Interessenkonflikte lassen grüssen.
marbea 05.01.2010
auf dieser seite gibt die rubrik "stromfrage" zu bemerkungen anlass.richtig ist:wasserkraft und kernenergie produzieren wenig co2.sonnenenergie aber auch etwas,mehr als manche vielleicht denken.mit genauen zahlen zu operieren,wie das dieser quiz tut, ist schlicht unmöglich,weil die berechnungsgrundlagen je nach konzept sehr unterschiedlich sind.ausserdem ist das co2 nicht das einzige,was die wärmebilanz der erde beeinflusst.und schliesslich die photovoltaik in der bisherigen form nicht die einzige mögliche nutzung der sonnenenergie. schon die direkte wärmenutzung liefert etwa doppelt soviel energie.
marbea 05.01.2010
auf dieser seite gibt die rubrik "stromfrage" zu bemerkungen anlass.richtig ist:wasserkraft und kernenergie produzieren wenig co2.sonnenenergie aber auch etwas,mehr als manche vielleicht denken.mit genauen zahlen zu operieren,wie das dieser quiz tut, ist schlicht unmöglich,weil die berechnungsgrundlagen je nach konzept sehr unterschiedlich sind.ausserdem ist das co2 nicht das einzige,was die wärmebilanz der erde beeinflusst.und schliesslich die photovoltaik in der bisherigen form nicht die einzige mögliche nutzung der sonnenenergie. schon die direkte wärmenutzung liefert etwa doppelt soviel energie.
marbea 05.01.2010
Zitat:"Ich bin nicht gegen erneuerbare Energien aber zur Zeit können wir unsere Atomkraft damit noch nicht ersetzen. Es wird noch mindestens 50 Jahre dauern bis wir soweit sind. Bis dann werden uns neue, moderne KKW die fehlende, CO2 arme Energie liefern."In der Nähe dieses Zitates treffen sich Befürworter und Gegner der Atomenergie.Anstatt darüber allzu lange zu streiten,drängen sich jetzt konkret mögliche massnahmen zur massivsten verminderung des gesamten energieverbrauch bzw der effizienzsteigerung auf; dazu gehört auch eine einschränkung der verwendung des weltweit ach so beliebten wechselstrom mit neu konzipierten geräten.dezentrale nutzung von alternativenergien.der co2 arme atomstrom ist nicht ganz so grün wie er hingestellt wird , in die energie- und temperaturbilanz der gegenwart führt er energie aus einer längst vergangenen epoche der erdgeschichte dadurch in das klima der gegenwart zum missfallen nicht nur der pinguine und polarbären ein.
Willi Höhener 04.01.2010
an Solar-Fan
Natürlich habe ich die Entsorgungskosten eingerechnet darum ist auch mein Preis für Atomstrom höher als der von ihnen erwähnte. Was ich nicht weiss wie viel dass er durch die Gegner der vernünftigen Endlagerung verteuert wird.
Wie kann Solarstrom im Keller gelagert werden? Batterien sind mir genügend bekannt und ich kenne auch die Umweltschädlichkeit und den Preis derer. Die sind für den beweglichen Einsatz z.B. in Autos zur Reduktion des CO2 Ausstosses absolut vernünftig aber niemals für den stationären Einsatz. Wie also erfolgt die Kellerlagerung. Mit dem Ausspruch, das EW ist für den Ausgleich besorgt heisst: Ich weiss nicht wie der geschehen soll.
Kostendeckende Einspeisevergütung: Ich bezahle bereits Fr. 42.50 im Jahr als EFH Besitzer für nur ca. 1% Solarstrom. Wie viel wird es sein wenn z.B. 10 % vergütet werden müssen?
Windstrom: Warum gedenkt Italien, England und auch Norwegen daran neue AKW’s zu bauen. Haben die nicht genügend Meeranstoss. Deutschland sollte zuerst ihre Kohle-Dreckschleudern ersetzen bevor sie Strom in die Schweiz liefern.
Zusammenfassend: Ich bin nicht gegen erneuerbare Energien aber zur Zeit können wir unsere Atomkraft damit noch nicht ersetzen. Es wird noch mindestens 50 Jahre dauern bis wir soweit sind. Bis dann werden uns neue, moderne KKW die fehlende, CO2 arme Energie liefern.
Willi Höhener
marbea 04.01.2010
ich habe meine examen auch in höherer mathematik,nicht nur in den grundoperationen fürs sogenannte milchbüchlein glücklicherweise schon vor jahrzehnten erfolgreich bestanden.ich bin auch kein absoluter und fanatischer akw gegner.der fehler von befürwortern besteht manchmal darin,dass sie aepfel und birnen vergleichen und nicht erkannt haben,dass pekuniäre vergleichsrechnungen bei völlig unterschiedlichen anlagen in dieser art gar nicht möglich sind.wenn die anlagen effizienter sind, ertragen wir auch einen scheinbar höheren preis,wenn das auto weniger benzin oder die heizung weniger oel verbrennt,wird der höhere preis einschliesslich der höheren zuschläge wieder annehmbar.auch ein sogenanntes inselsystem für elektrizität oder wärme kann unter umständen zu für alle geeigneten zeiten extern nachgeladen werden und damit als solches immer nochzu einer besseren pekuniären und energetischen gesamtbilanz beitragen.
Solar-Fan 04.01.2010
@ W.Höhener
marbea könnte auch bei Regenwetter am Computer arbeiten. Er beschreibt eine solare Inselanlage mit Gleichstrom. Solch Anlagen speichern bekanntlich die gewonnene Energie im Keller.
Mich würde mal interessieren, ob bei der Preis-Berechnung des Atomstromes die Endlagerung mitgerechnet wurde. Da weiss man ja noch gar nicht wieviel dies kostet.
Wahrscheinlich ist es bei dieser Preis-Berechnung etwa gleich wie bei den Treibstoffverbrauchsangaben der Autobauer: Weit entfernt von der Realität !
Als knallharter Rechner wissen sie sicher auch, wie teuer der Atomstrom von Tschernobyl schlussendlich zu stehen kam. Oder der von Harrisburg.
Sagen sie es uns!
Wenn wir nicht endlich bereit sind, für Alternativenergien etwas mehr Geld auszugeben und immer nur nach der Rendite und dem Billigsten schielen, werden wir nie etwas bewegen können.
Schauen sie einmal auf ihrer Stromrechnung nach, wie teuer sie die Abgaben für die erneuerbaren Energien zu stehen kommen.
In unserem Betrieb, mit einem Jahresverbrauch von rund 17'000 kWh macht dies pro Monat gerade mal Fr. 7.60 aus. Das sind zwei Café Crème !!!
Wenn es vier Café's wären, könnten wir doppelt so viel KEV auszahlen und die endlosen Wartelisten abbauen und wir würden es im Portmonnaie gar nicht merken.
Dass das EWZ den Alternativstrom in Deutschland einkaufen muss, ist ein Armutszeugnis für die Schweiz. Hätten wir hierzulande eine Förderung wie in Deutschland , würde der Strom auch hier produziert.
Bei uns in der Schweiz werden wir sicher nicht auf Windstrom setzen können, dies ist in Ländern mit Meeranstoss viel ertragreicher.
Dass es aber auch anders geht machen uns die Oesterreicher vor. Studieren sie mal diesen Link:
http://www.eee-info.net/cms/
oder diesen:
http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/stromversorgung-2020.html
Es ist viel möglich, wenn endlich ein Umdenken stattfinden und die Atomstrom-Scheuklappen abgelegt würden.
Willi Höhener 04.01.2010
An Herrn marbea,
Ja Sie sind leider nicht der einzige der nicht rechnen kann, das sind praktisch alle AKW Gegner. Die Unterlagen für die von Ihnen beanstandeten Berechnungen können sie dem Internet entnehmen. Ich habe mir die Mühe genommen kam aber dabei noch auf ein noch schlechteres Resultat: Solarstrom ca. Fr. --.90 bis 1.10. Atomstrom ca. Rp. 12 bis 18.
Sie sagen auch dass man den Computer direkt mit Gleichstrom von an Ort montierten Solarzellen speisen könnte. Da haben sie Recht. Sie bekämen dadurch auch wesentlich mehr Freizeit da Sie nur Arbeiten könnten wenn die Sonne scheint. Was sagen sie zur Stadt Zürich die Windstrom mit einer durchschnittlichen Distanz von 550 Km einkauft. Den Preis der Anlagekosten und der Verluste durch die langen Übertragungsleitungen verschweigt.
Dass man hier nicht über die Kosten redet hat sicher seinen Grund den sonst würden dem Stimmbürger die Augen geöffnet. Die Deutschen haben selbst zuwenig sauberen Strom. Werden sie den Zürchern Kohlestrom liefern?
Willi Höhener
marbea 28.12.2009
an SolarFan: meine familie besitzt auch aktien der alpiq,wir sind in diesem sinne kleine mitglieder der stromlobby,weil aktionäre meist geil auf geld sind,wie sollten wir sonst neben der ahv leben? und unsere industrie ist geil auf atomstrom,weil ihr sonst die energie ausgehen könnte.um den pakt mit dem atomstrom möglichst in grenzen zu halten,müssen die alternativen ganz konkret aufgezeigt und auch dem breiten volk erklärt werden,bloss eine weinselige aesserung,ab dem jahre x auf die akw zu verzichten,geht schon mangels glaubwürdigkeit daneben.angela merkel soll naturwissenschaften studiert haben und kann wohl mehr als kw und kwh unterscheiden.die politiker sind führer des volkes und sollten daher in weiss gott wievielen bereichen sachkundig sein,dank der massenmedien sitzen sie transparent im glashaus und es wird ihnen widersprochen,wenn sie unwahr oder volksfern politisieren.daher haben sie sachkundigen wissenschafter eigentlich gute möglichkeiten,die lobbyisten als solche zu entlarven.
marbea 28.12.2009
wer legt einmal klar und vollständig offen,wie die berechnung solarstrom gleich 78 g/kwh und Atomstrom gleich 4 zustande kam.es bleibt mindestens ein verdacht,dass aepfel mit birnen verglichen wurden.ausserdem ist co2 gar nicht das einzige problem.die solargrossanlage ist hier nicht ein sinnvoller wunschtraum,sondern die dezentrale kleinanlage direkt neben dem verbraucher,der licht,radio,fernsehen computer mit gleichstrom betreibt.keine unnötigen transformationen und transporte.eine geplante grossanlage im aargau kam wegen der vorbestehenden zu schwachen dachkonstruktion vernünftigerweise nicht zustande.subvention besser direkt an kleinerzeuger, -verbraucher und konsumenten! die wärme der müllverbrennung soll bei der planung neuer anlagen bei bedarf bevorzugt in deren unmittelbaren umgebung als fernwärme konsumiert werden, dampfturbinen zur stromerzeugung wegen der energiebilanz erst als zweite wahl.
Solar-Fan 27.12.2009
Strom kommt auch aus der Müllverbrennung, ohne dass wir PET verbrennen, schon etwas von Recycling gehört ??
PET Verbrennung ist Resourcenverschleuderung.
Aber nun zur Frage, welche Energien die Stromlieferanten der Zukunft seien. Es ist ganz klar, dass es nicht eine Alternativenergieform alleine, sondern viele verschiedene dezentrale Energieformen sein werden. Die Auswahl ist gross.
Ohne die bestehenden KKW's geht es momentan und in nächster Zukunft leider nicht, sie überbrücken die Zeit bis zu den Alternativen, darum ist eine Betriebsverlängerung sinnvoll.
Dann gäbe es auch noch die Möglichkeit mit dem Strom sparsamer umzugehen.
Die KKW-Lobby wird aber nicht müde uns einzutrichtern, wie umweltfreundlich und CO2 arm der Atomstrom sei, im Gegensatz zu Solarstrom, der ja 78 gr. pro kWh verursache.
Kein Wunder, unsere Classe Politique sorgt schon dafür, das der Solarsrom nicht zu erfolgreich wird. Da sitzen noch zuviele in den Verwaltungsräten der Stromlobby. "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing".
Vielleicht bräuchte die Schweiz auch einmal eine rot-grüne Regierung, wie in Deutschland oder Oesterreich. Die beiden Länder machen uns vor, wie man alternative Energien fördern kann.
Die Schweiz hat viele Alternativ-Pioniere hervorgebracht, zwei Beispiele unter vielen andern: Lino Guzzella mit seinem pneumatischen Hybrid-Motor, mit 80% weniger Verbrauch gegenüber herkömmlichen Elektro-Hybridmotoren.
Oder Michael Grätzel, der schon vor 20 Jahren eine Solarzelle erfand, die auf Basis der Fotosyntese Licht in Strom umwandelt und dazu noch günstiger in der Herstellung gegenüber den herkömmlichen Siliziumzellen ist.
Aber diese Pioniere lässt man finanziell "verhungern", sie werden von den Regierenden zu wenig unterstützt, weil man lieber Atomstrom und Erdöl verkauft und sich neuerdings auch noch an Kohle-Dreckschleudern im Ausland beteiligt.
Dabei gibt es viele Leute in der Schweiz, die "etwas machen" möchten. Im Mai 2008 waren nach der Einführung des KEV 3000 Leute auf der Warteliste, im September 2009 waren es über 4800 und heute werden es bald 5000 sein.
Aber diese Leute werden auch "ausgehungert". Seit Mai 2008 sind 1505 Photovoltaikanlagen im KEV, im Jahr 2009 wurde die Warteliste gerademal um SIEBEN Anlagen mit insgsamt 5 MW abgebaut.
Das zeigt aber auch, dass es wiederum die Stromlobby ist, die hauptsächlich den KEV abholt, denn welcher Private könnte schon derart grosse Anlagen bauen. Dabei sollte mit diesem Geld die private Initiative gefördert werden.
Schon Ende November 2008 stiess das Pseudo-Förderprogramm an seine Grenzen:
http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/13798.pdf
Aber man schläft weiter in Bern, das Parlament will nicht einmal den möglichen Maximalzuschlag von 0.65 Rp./kWh auf den Strompreis schlagen, dabei zählt unser Strompreis zu den Tiefsten mit vergleichbaren europäischen Ländern.
Es wird für die Zukunft ein drohender Stromengpass heraufbeschworen, der nur mit neuen AKW's zu vermeiden sei und gleichzeitig behindert man die Entwicklung der Alternativen, indem man sie als zu teuer brandmarkt und dafür sorgt, dass sie nicht zu erfolgreich werden.
Traurig aber wahr, die Schweiz ist ein Alternativenergie-Entwicklungsland.
Aber vielleicht braucht es nochmals eine "Minarett-Ohrfeige" für die Regierenden in Bern.
Plastik gegen atom! 25.12.2009
Strom aus der Müllverbrennung statt aus dem AKW!
Werft die PET- Flaschen in den Müll, das gibt extrem viel Strom, da diese viel Energie für die Dampfturbinen liefern!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
marbea 23.12.2009
der strom wird überwiegend verbraucht in zahlreichen pc und servern von mehr als 100 mitarbeitern fast rund um die uhr mit künstlicher beleuchtung und für die Raumklimatisierung.die eigentlichen rechner verbrauchen auf ihren platinen nur einen bruchteil dessen,was ursprünglich produziert wurde,allzuviel geht auf dem transport verloren, transformiert, gleichgerichtet und endet dann in der raumerwärmung und wasserkühlung. detallierte energiebilanzen zeigen,wo gespart werden kann.das ganze erinnert an die altbekannte sprichwörtliche inefizienz des benzinmotors.die privaten haushalte und vorwiegend administrativen gewerblichen bereiche müssen in zukunft ihren strombedarf mit lokal produziertem gleichstrom befriedigen,dazu bedarf es weltweit einer neuen generation geeigneter geräte zu den verschiedenste zwecken..
D. Matter 23.12.2009
Sind 2,5 Mio $ für Elektrizität nicht ein bischen viel?
marbea 23.12.2009
bravo d.matter.sie bestätigen,dass wir grundlegend neue konzepte brauchen und nicht einfach immer wieder den früheren bedarf mit alten zahlen hochrechnen dürfen,wie dies meist gemacht wird.jeder einfamilienhausbesitzer kann nach seinen eigenen finanziellen möglichkeiten jetzt damit beginnen.mein sohn arbeitet in einer fa in californien,die jährlich 2,5 mio USD für elektrizität ausgibt,vorwiegends für computer und raumklimatisierung. dort besteht ein konkret festgestelltes sehr grosses sparpotential,anderswo dürften ähnliche verhältnisse herrschen.sparen ohne wirklich zu leiden.der mangel an elektrizität und die klimaveränderung zwingen uns beide,endlich unser hirn einzuschalten und neue konzepte zu erarbeiten.
D. Matter 23.12.2009
Den wenigsten der interviewten Leute im Beitrag ist bewusst, dass Energieeffizienz (oder Negawatts) die billigste Form neuer Energie ist.
Die Meistens unterschätzen das Potential von Effizienzmassnahmen.
Als wir letztes Jahr mit dem Wechsel von alten Glühlampen begonnen haben hätten wir nie gedacht, dass wir mit einem Bündel von Massnahmen ein Jahr später 39,5% weniger Strom und Heizenergie verbrauchen. Mit weiteren Massnahmen streben wir nächstes Jahr eine Verringerung von ganzen 67% an. Bezüglich der Kosten ergibt sich rechnerisch eine Amortisationszeit von 4,5 Jahren, oder anders gesagt eine Rendite von etwa 25% (nennt mir eine Börse an der man ohne Risiko so viel verdienen kann). Die restlichen 33% lassen sich dann mit einer mittelgrossen Photovoltaik-Anlage oder Ökostrom decken. Ein Elektro-Auto passt zusätzlich sehr gut in dieses Szenario.
Aber es geht noch besser. Ein Passivhaus verbraucht 90% weniger Energie. Die restlichen 10% lassen sich mit einer kleinen Photovoltaik-Anlage decken. Passivhaus-Standards lassen sich auch für Renovationen anwenden. Eine 90%-Reduktion wurde auch bei Renovationen schon öfters aufgezeigt.
Aus diesen Erfahrungen zeigt sich, dass man nicht unbedingt nur auf grosse Wind und Solarparks oder neue Atomkraftwerke warten sollte. Mit Weniger gleich viel erreichen ist nämlich auch eine super Sache und spart Geld.
Effizienz ist nicht das gleiche wie Sparen. Sparen kommt einem Verzicht gleich. Effizienz erreicht mit weniger Energieverbrauch das Gleiche wie vorher. Zum Beispiel ein effizienter Kühlschrank oder eine Sparlampe - gleich viel Licht mit 75% weniger Energie. Erst wenn ein Haus auf Effizienz getrimmt wurde macht eine Solaranlage Sinn und ist amortisierbar.
Tipps und Tricks für den Effizienz-Weg findet man unter:
www.energybox.ch - sehr guter Ratgeber
www.bfe.admin.ch/ratgeber
www.energieschweiz.ch
Effiziente Geräte kaufen: www.topten.ch
Passiv-Haus / Minergie-P in der Schweiz (nicht gleich Minergie):
http://www.passivhaustagung.de/Passivhaus_D/passivhaus.html
http://www.passivehouse.com/01_dph/Bestand/ES-GB_F.htm
http://minergie.ch/standard_minergie_p.html
marbea 22.12.2009
das co2 ist nicht das einzige umweltproblem,sondern die globale energiebilanz.mit kernenergie führen wir energie aus der urzeit in die gegenwart ein,die erde kann sich auch derer nur nit erwärmung und abstrahlung ins weltall entledigen.sonnenenergie liefert doppelt soviel wärme als strom in der form von photovoltaik,es gilt jetzt vordringlich, produktion,transport und verbrauch sinnvoll völlig neu zu organisieren.