Nachhaltigkeit in der Energieversorgung
28.04.2009
Um die negativen Auswirkungen des globalen Klimawandels einzudämmen und die Energieversorgung zu sichern, ist nach Meinung von Andreas Fischlin, Professor für terrestrische Systemökologie an der ETH Zürich, ein drastischer Technologiewechsel notwendig. Für die Schweiz heisst das: Es braucht neue Wasserkraftwerke – aber auch eine weitere Generation von modernen Kernkraftwerken.


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ATOMMICHI 01.07.2009
HÖRED DOCH UF STÜRME UND BAUED KKW!
Markus Alder 29.06.2009
Sobald die Rot- Grünen realisieren, dass die Erdwärme aus dem Zerfall radioaktiver Elemente stammt, werden sie ihre Nutzung erbittert bekämpfen!
Rein sachlich gesehen müssen auch die "Alternativenergien" auf Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Bei der Erdwärme sind die Erfahrungen in der Schweiz wenig ermutigend. Wohl können Erdsonden (mit elektrischen Wärmepumpen) für die Raumheizung genutzt werden, die Idee, mit Bohrungen in grosse Tiefen ein Dampfkraftwerk zu betreiben hat sich jedoch als gefährlich und sehr teuer erwiesen.
Als Beobachter hat man den Eindruck, ein grosser Teil Politiker und Medienschaffenden würde nur Energiequellen als "nachhaltig" und "alternativ" bezeichnen, deren Nutzung kaum Sinn macht.
Lucas Wyrsch 02.05.2009
No New Coal And Nuclear Plants Are Needed!
http://futurepowergeneration.blogspot.com/2009/04/no-new-coal-and-nuclear-plants-are.html
Energy Regulatory Chief Says New Coal, Nuclear Plants May Be Unnecessary!
Am 28. März fragte ich unter dem Titel "Do you think that nuclear energy is the solution of the future?" < http://tinyurl.com/FPGQuestionsNuclearEnergy >, ob nukleare Energie eine Lösung für die Zukunft sei und erhielt in einem Monat über 600 Antworten und die Frage wurde über 8,200 Mal gelesen.
Gerne lade ich Sie in die Future Power Generation Gruppe ein
https://www.xing.com/net/futurepowergeneration/
St. Gallen zeigt Ihnen, wie bedeutend die Erdwärme für die Stadt werden wird:
http://www.erdwaerme.stadt.sg.ch/
Gemäss städtischem Energiekonzept 2050 soll die Erdwärme (Geothermie) zum Hauptpfeiler der städtischen Wärmeversorgung werden. Die geplante Erdwärme-Anlage zur Tiefen-Geothermie-Nutzung ist ein Pionierprojekt. Sie macht St.Gallen unabhängiger von fossiler Energie und sorgt dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Das Energiekonzept 2050 zeigt ein grosses Potential zur CO2-Reduktion mit Erdwärme auf.
Auch Barack Obama hat ehrgeizige Energie- und Umweltspläne.
http://www.whitehouse.gov/issues/energy_and_environment/
Freundliche Grüsse
Lucas Wyrsch
Future Power Generation
http://www.futurepowergeneration.com
gargamel 01.05.2009
@ urs
Dezentralisierung und Einsatz von Kleinanlagen bedeuten auch (aus thermodynamischen Gegebenheiten) eine Effizienzminderung.
MfG
Kurt Köhl 30.04.2009
Natürlich brauchen wir Wasserkraftwerke, jedoch besonders Pumpspeicherkraftwerke, die Spitzenstrom liefern. Wir müssen jedoch neue Standorte für diese Werke definieren. Solche Standorte liegen an Seen die von Bergen umgeben sind. Aus diesen Seen wird das Wasser mit Abfallenergie in die Höhe gepumpt und bei Bedarf wieder zur Stromproduktion benützt. Als Beispiel möchte ich Ihnen den Walensee nennen. Hier könnten theoretisch mehrere Pumperke gebaut werden, ohne dass es Schwallprobleme bei der Produktion gäbe. Die Schweiz sollte 10-20'000 MW solcher Anlagen bauen und als Gegenleistung aus Europa Abfallstrom beziehen., Das Problem Stromverfügbarkeit Schweiz kann bzw. muss im europäischen Verbund gelöst werden. Mit einer solchen Variante könnten wir auch ohne eigene Atomkraftwerke auskommen.
urs 30.04.2009
Ein drastischer Technologiewechsel bedeutet für die Schweiz also neue Wasserkraft und Kernkraft? Wie fantasievoll!
Drastischer Wechsel heisst: Schluss mit zentralen Grosskraftwerken, hin zu dezentralen Versorgungsnetzen. Breit gestreute und möglichst verschiedene Stromquellen erhöhen die Versorgungssicherheit um ein Vielfaches; einige wenige Grosskraftwerke bewirken genau das Gegenteil, aber sie füllen halt die Kassen der Energiekonzerne besser ... Ob das mit neuen AKW dann allerdings aufgehen würde, ist nochmals eine ganz andere Frage.