Wie sieht der ideale Strommix der Zukunft aus?
Die Stromversorger setzten sich klar für die neuen erneuerbaren Energien ein. Wenn sie massiv gefördert werden, können sie bis ins Jahr 2035 gegen 10% - gemessen am heutigen Verbrauch – zur Stromversorgung beisteuern. Auf den zweiten Blick zeigt sich indes, dass das beträchtliche Potenzial relativiert wird.
Grund für die Relativierung ist, dass mit den neuen Erneuerbaren trotz des technologischen Fortschritts vermutlich nur teilweise eine konkurrenzfähige Produktion bestritten werden kann. Beispiel Wind: Diese Energieform macht heute gerade mal 0.025% der Stromversorgung aus. Bis ins Jahr 2050 könnten – wenn alle Windparkstandorte aus dem Konzept Windenergie realisiert werden würden – 7% des schweizerischen Stromverbrauchs durch Windkraft gedeckt werden. Doch die Windparks stossen auf Widerstände seitens Natur- und Landschaftsschutz. Auch der Import von Windenergie von den europäischen Nachbarn kann keine abschliessende Lösung sein: Windenergie kann also das Bedürfnis der Schweiz nach Bandenergie nicht decken. Wie sieht also der intelligente Strommix der Zukunft aus?



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Peter Bachmann 01.10.2009
Die Anstrengungen der BKW, um das Ersatzkraftwerk in Mühleberg geht in die richtige Richtung. Die Infrastruktur ist vorhanden und die umliegenden Gemeinden sind nicht grundsätzlich gegen Kernkraft. Ferner sollte sich der BR energischer um die "Kostendeckelgeschichte" kümmern, damit auch die tausenden von Alternativenergieerzeugern nicht auf Halde liegen.
Urs Hochstrasser 01.10.2009
Der BR sollte sich auf eine Beschleunigung der Bewilligungsverfahren für Kernkraftwerke kümmern und nicht noch mehr Geld in die Finanzierung von Wind- und Photovoltaik-Anlagen verlochen, weil die Schweiz über keine wirklich guten Standorte für diese verfügt. Deshalb wird der Strom aus diesen Anlagen immer teurer als derjenige aus entsprechenden ausländischen Werken sein . Wir können uns deshalb eine weitgehende Umstellung auf diese neuen erneuerbaren Energetechniken nicht leisten, wenn unser Land als Industriestandort erhalten bleiben soll.
Oliver Sternad 05.10.2009
Geothermie bietet auch Bandenergie - OHNE dem Problem der Endlagerung. Sie ist schneller und kostengünstiger in der Gestehung und kann überall dezentral eingesetzt werden. Deshalb muss sie besonders gefördert werden.
Benedikt Jorns 15.10.2009
Es werden weltweit viele Projekte für die Nutzung der Erdwärme aber auch der Solarenergie und anderer erneuerbarer Energieformen vorangetrieben. Es ist zu erwarten, dass der Beitrag dieser Quellen an unsere Energieversorgung langfristig steigen wird. Leider hängt die Nutzbarkeit von erneuerbarer Energie nicht nur von der ursprünglich auf unserer Erde verfügbaren Energiemenge sondern auch vom Verhältnis des aufzubringenden Aufwands zur erzielbaren Leistung ab. Heute sind wir noch weit davon entfernt, die noch in diesem Jahrhundert knapp werdende nutzbare Menge an fossilen Brennstoffen durch andere Quellen ersetzen zu können, so dass wir uns nicht auf einzelne Möglichkeiten der Energieversorgung einschränken dürfen.
Die Meinungen über den zukünftigen weltweiten Energieverbrauch und über die zu erwartenden Anteile der verschiedenen Energiequellen gehen stark auseinander. Das ist in der heutigen Situation sehr verständlich; es ist alles andere als einfach, Voraussagen zu machen. In folgenden Dokumenten habe ich versucht, die Entwicklung des weltweiten Energieverbrauchs bis ins Jahr 2200 abzuschätzen: www.happy-working.ch/Energieverbrauch_weltweit.pdf www.happy-working.ch/Energieverbrauch_erneuerbare_Energien.pdf www.happy-working.ch/Energieverbrauch_Kernenergie.pdf Ein stetig wachsender Teil der Energieversorgung wird sich dabei über unser Stromnetz abspielen (z.B. Heizen mit Wärmepumpen, leistungsfähige Elektromobile usw.). Auch wenn ich diese Abschätzungen noch mehrmals den neusten Erkenntnissen werde anpassen müssen, können sie bereits heute für Diskussionen nützlich sein.
Oliver Sternad 15.10.2009
richtig! und das wichtigste Erdwärmeprojekt entsteht in der Schweiz. Eckdaten dazu auf www.EnerGeo.ch
TINA 15.11.2009
Kein Steuergeld für Alternativenergien!
Kernkraftwerke für Wohlstand und Freiheit!
www.japannuclear.com
Caluori Reto 05.10.2009
Dezentrale Energieproduktion sollte ohne grosse Hindernisse gefördert werden.
Photovoltaikanlagen sind besser geworden und werden künftig garantiert noch besser und wirkungsvoller.
Mit Atomstrom hab ich insofern meine Zweifel, weil die Endlagerung nicht gelöst ist.
Wir sollten nur Anlagen bauen und betreiben, bei denen wir die Ökologie nicht unnötig belasten.
Oliver Sternad 05.10.2009
Und wenn der Wirkungsgrad der modernen Photovoltaikanlagen noch so hoch sein mag - die Sonne scheint (wenn überhaupt) nur am Tag . . .
übrigens auch in der Wüste
Peter Bachmann 16.10.2009
Vielleicht fährt mal jemand dort weiter, wo Nicolas Tesla aufgehört hat und legt eine Höchstspannungsleitung über den Aquator. Das wäre dann globaler Netzverbund und irgendwo scheint immer die Sonne oder bläst der Wind;-)
François Gaydou 01.10.2009
Man soll beim Machbaren bleiben. Die Sonne scheint nur am Tag und vor allem im Sommer. Wir brauchen aber im Winter elektrische Energie und nachts für die Beleuchtung und über die Kosten der Solarenergie schweigt sich des Sängers Höflichkeit. Auch die Windenergie ist viel zu teuer, ausserdem hat mir noch niemand nachgerechnet, dass der Bremsefffekt der Turbinen auf die Luftströmungen keinen Einfluss auf das Wettergeschehen hat.
Bei der Energieerzeugung stossen wir an Grenzen aber auch bei der Ausbeutung unserer Rohstoffe. Es geht nicht um die nächsten 10 Jahren sondern um die nächsten 1000 Jahren und dartüber. Da gibt es nur eine Lösung die Beschränkung der Geburtenrate mit einer scharfen Bewilligungspflicht für die Zeugung von Kindern. Das würde auch unser Energieproblem lösen. Wieviele Schweizer sind zur Erhaltung der Art notwendig? Es ist mir völlig klar,dass kein Politiker (ausserhalb China) das Problem auch nur erwähnen will und so laufen wir langsam und sicher in eine ungeheuere Katastrophe. Da könnte die Kernenergie den Uebergang zu einer weniger zahlreichen Weltbevölkerung erleichtern aber hoffentlich nicht mit Atombomben.
Herbert Brüllmann 16.10.2009
Zahlen wir doch einfach mehr für den Strom und alles geht von selbst! Der Sonnenstrom ist konkurrenzfähig, Windenergie dazu auch noch und die Sonne gibt uns lebenslange Kraft (Energie).
Einfach aufhören zu jammern, den wir fahren auch Auto mit Benzin/Diesel bzw. heizen mit Gas und Öel, dass heute ein mehrfaches von früher kostet. Oder fahren Sie mit dem ÖV und frieren im Winter?
Marco Witzig 01.10.2009
Wir alle, und dazu zähle ich auch unsere Vertreter im Parlament, müssen endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass rund 2/3 unseres Energiebedarfs mit fossilen Energeiträgern gedeckt wird und wir damit unsere Umwelt belasten. Wenn wir diese Belastung tatsächlich reduzieren und durch Strom ersetzen wollen, dann kommt für die nächsten Jahrzehnte nur Kernkraft in Frage. Zu Heizzwecken würde sich die Geowärme bestens eignen, nur darf man nicht nur aufschreien und in Panik machen, wenn es in einem ernsthaften Sondierungsfall zu seismischen Erschütterungen kommt. Was wir mit dem unbedachten Verbrennen von Kohlewasserstoffen dem Klima antun ist heute schon irreparabel, doch da steckt man den Kopf einfach in den Sand!
Oliver Sternad 05.10.2009
hydrothermale Geothermie (EGS wie in Basel oder im Elsass) ist Umweltzerstörung - auch wenn sie in 5000m stattfindet.
Durch das Zerklüften wird eine Fläche von ca. 3,5 km² in 5000m Tiefe zerstört und dann noch mit Unmengen Wasser durchspült und Entmineralisiert -UNVERANTWORTLICH
Die Alternative: thermodynamische Geothermie
Vorteile: nur 1 Bohrloch, kein Zerklüften des Untergrundes nötig, kein Wasser von "oben" erforderlich.
Nachteil: Patentierte Technik, die nur mit Lizenz anwendbar ist.
Dipl-Ing. M. Danek 03.10.2009
Die Sonne der Erde ist die einzige externe Energiequelle für alles Lebendige. Alle
irdischen Energiequellen sind auf
Solarenergie zurückzuführen.
François Gaydou 03.10.2009
Damit bin ich nicht einverstanden. Die Kernenergie und die Geowärme haben nichts mit der Sonne zu tun.
Urs Neuhaus 03.10.2009
Es gibt noch viel, vieeeeel mehr Unbekanntes im Universum als Bekanntes!!!
Z.B. kleinste im All herumsausende materielle Teilchen, (ganz zu Schweigen von den Inmateriellen) , welche eines Tages sehrwahrscheinlich auch zur Energiegewinnung herangezogen werden können, wenn der Mensch dann einmal die dazu notwendige geistig-ethische Reife besitzen wird...
Also bitte Vorsicht mit Ausdrücken wie "die EINZIGE"...!
Oliver Sternad 05.10.2009
Die Geothermie ist die einzige Chance unseren Strombedarf zu stemmen. Da stellt sich allerdings das nächste Problem: die Engstirnigkeit der sogenannten Experten, die sich nur auf die hydrothemale Geothermie (Basel) konzentrieren. Die allerdings funktioniert nur auf ca. 10% der Erdoberfläche (gothermische Anomalien). Das thermodynamische Verfahren funktioniert überall - und das in der Gestehung auch noch kostengünstiger. Die einzige Beschränkung dabei sind die derzeit verfügbaren Bohrkapazitäten. Aber das ist erstens lösbar und zweitens ein enormer Schub für die Industrie. Die thermodynamische Geothermie kann heute schon Strom und Wärme zu Marktpreisen produzieren. Würden wir weniger schwätzen und mehr handeln können wir allein mit der Geothermie 1-2 AKW´s innerhalb der nächsten 20 Jahre ersetzen. Ich sehe die Zukunft ganz klar in der Geothermie als Bandenergie und die anderen Erneuerbaren um die Peaks abzufangen. Es gibt einige die plausibel einen gangbaren Weg aufzeigen können.
TINA 06.10.2009
Finde die Politik einfach blödsinnig!
Baut doch einfach neue KKW wie die Japaner!
Warum wohl ist Toyota billiger als VW und Renault???
Benedikt Jorns 14.10.2009
Sehen wir doch die Zukunft unserer Energieversorgung ehrlich und realistisch: Wer glaubt, mit Energieeffizienz und erneuerbarer Energie „wäre die Energielücke zu vermeiden“, sieht leider nicht, dass er/sie mengenmässig die kommenden Energieprobleme bei weitem unterschätzt. Es geht nicht nur darum, den 17%-Anteil des heutigen Weltstrombedarfs zu decken, sondern langfristig die weltweite Gesamtenergieversorgung auch ohne Erdöl, Erdgas und Kohle zu ermöglichen. Im Moment sind wir auch beim Erreichen einer optimalen Energieeffizienz noch sehr weit von diesem Ziel entfernt. Ob wir heute mehr oder weniger KKW bauen, Solarpannels installieren und Windkraftwerke erstellen ist weniger wichtig, als dass wir alle denkbaren Arten von Anlagen in so grosser Zahl und in verschiedenen Ländern betreiben, dass die allseitig zu fördernde Weiterentwicklung der Energiegewinnung gewährleistet ist.
Auch wenn viele es gerne anders sehen würden, es braucht alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie (inkl. Kernfusion).
Oliver Sternad 15.10.2009
nur etwa 1% der in der oberen Erdkruste vorhandenen Wärmeenergie reicht aus um den ganzen Planeten mit Energie zu versorgen. Die Geothermie (Strom und Wärme) wird das Zugpferd der Energieversorgung werden wenn wir sie nutzen.
Warum tun wir´s nicht einfach? Die Technik dafür ist vorhanden . . .
Brüllmann herbert 16.10.2009
Geben wir doch der Photovoltaikanlage mehr Chancen und öffnen den Deckel wie in Deutschland! Das Argument, dass der Sonnenstrom zu teuer ist, kann so nicht geltend gemacht werden. Denken wir an den Ölpreis früher und heute - ein mehrfaches. Der Haushaltstrom macht rund 1/3 des gesamten Stromverbrauches in der Schweiz aus und den könnte man, würden alle geeigneten Dächer mit Solarpaneelen belegt, von der Sonne holen.
Weiter im Trend sind Infrarotheizungen, die gegenüber allen Heizsystemen abolut am wirtschaftlichsten sind! Ich selber beheize mein EFH seit bald 30 Jahren mit einer Wärmepumpe mit Erdregister. Was aber dabei viele vergessen, auch diese benötigen Strom und dazu noch sehr viel!
Oliver Sternad 16.10.2009
tut mir leid aber das kann ich so nicht gelten lassen. Photovoltaik ist bei weitem nicht wettbewerbsfähig. Beim fünffachen des Marktpreises kann davon bei Weitem nicht die Rede sein. Eine Dachanlage mit einer jährlichen Produktion von 10`000 kWh kostet ca. 60`000 CHF (Ohne Wartung und Leistungsverlust). Für diese Kosten produziert man mit einer Geothermie-Anlage 3x soviel Strom (Mit Wartung und keiner Leistungseinbusse).
Normale Erdwärmesysteme (Sonde/ Kollektoren + Wärmepumpe) erreichen eine JAZ von max. 2 (d.h.: 1kWh Strom ergibt 2kWh Wärme). Es sind aber bereits seit 25 Jahren Systeme auf dem Markt die eine JAZ von mind. 4 erreichen. Und dann ist es schon wieder attraktiv auch wenn man PV für den Betrieb der Wärmepumpe einsetzt.
Mein persönliches Fazit:
Photovoltaik ja! - für den Eigenverbrauch und den Betrieb von Wärmepumpen. Für die Einspeisung ins Netz aber viel zu teuer. Nicht zuletzt auch deshalb weil die sehr hohe KEV für PV-Anlagen die Fördertöpfe belastet, sodass andere Techniken vielleicht bald das Nachsehen haben. Der Deckel macht also Sinn, wenn man nicht einseitig fördern will.
Marco Witzig 16.10.2009
Was heisst normale Erdwärmesysteme? Ich habe seit etwas mehr als 12 Jahren für die Heizung unseres EFH eine WP-Anlage mit zwei 150 m tief reichenden Doppelsonden und erreiche damit gesamthaft und nachweisbar eine durchschnittliche JAZ von gerade etwas über 3.0. Dabei benötige ich, wegen dem bestehenden alten Heizungssystem (Radiatoren), leider eine höhere Vorlauftemperatur. Die WP alleine weisst gemäss Prüfstandprotokoll eine JAZ von 4,6 auf. Die Nutzung von Erdwärme ist für mich die harmloseste Art, um sich Heizwärme zu beschaffen. Die Mehrinvestition gegenüber einer konventionellen Lösung mit fossilen Energieträgern liegt, wegen den Aufwendungen für die Bohrungen, in der Grössenordnung von einem Mittelklasswagen, doch die Lebenserwartung und damit die Dauer der Nutzung ist um einiges grösser (ca. 50 Jahre).
TINA 18.10.2009
Lernen wir von Japan: Kernenergie statt Subventionen für Alterantivenergien und ähnlichen Unsinn!
Peter Bachmann 18.10.2009
Jajaja, NEIN, Kernenergie ist eben doch nicht das Allerweltssystem. Es muss nur mal wieder irgendwo ein KKW hops gehen, dann denkst auch Du noch um. Grüsschen aus Malaysia Peter
Steuerzahler 16.12.2009
Es reicht einfach!
Keine neuen Subventionen für Alternativenergien, dafür neue Ersatzkernkraftwerke!
SVP!!!!!!!
Regula Baggenstos 17.10.2009
Kostendeckende Einspeisevergütung ist dringend!
Denn es braucht heute CO2- freien Strom aus erneuerbaren Energien statt erst in 10 Jahren aus einem eventuellen neuen CH-AKW. Bis dann zuzuwarten ist definitiv zu spät! Und neue Gaskraftwerke zur Ueberbrückung sind weder sinnvoll noch vom Volk gewünscht!
Die neueste Klimastudie der University of Cambridge zeigt auf, dass der Nordpol immer schneller schmilzt. In 10 Jahren sei die Arktis im Sommer eisfrei, dann überleben Eisbären nur noch im Zoo. Heute ist die Produktion von CO2-freiem Strom aus einheimischen erneuerbaren Energien überall machbar. Wo sind die realistischen, mutigen Politiker, die jetzt ein Zeichen für den aktiven Klimaschutz setzen? Diese setzen sich sofort ein für die vernünftige, kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien. Dies als befristete Massnahme für die nächsten 5 Jahre bis zur Netzparität und ohne Kostendach! Unendlich viele private Unternehmer und Liegenschaftenbesitzer warten darauf!
Während in Bern in vielen politischen Kommissionen über Visionen und Wünsche von ein bis drei zukünftigen CH-Atomkraftwerken dreier Stromproduzenten diskutiert wird, schmilzt das Eis immer schneller. Zu 60% könnten wir bereits heute unseren CH-Strombedarf mit Wasserkraftwerken decken. Die restlichen 40% könnten mit geeigneten politischen Anreizen bald durch weitere erneuerbare Energieanlagen gedeckt werden wie Wind, Sonne, Geothermie und Biogas. Parallel dazu braucht es griffige Massnahmen gegen die Stromverschwendung. Wo sind die Politiker, die heute mutig handeln statt endlos diskutieren? Mit einem Aufschlag von 1-3 Rappen pro kWh könnten heute die echten erneuerbaren Energien wirksam gefördert werden. Stattdessen wird in Bern unendlich diskutiert über die sehr unsichere CH-Atomkraft-Zukunft mit ihren milliardenhohen Projektierungs- und Baukosten und Versicherungssummen, Kostendach?, deren langen politischen Leidensweg, zentrale Standorte, auszubauende Hochspannungsnetz-Verteilung, Eigentumsverhältnisse, Rahmenbewilligungen, Baubewilligungen, Hochsicherheits-Technik, fehlende Nuklear-Fachleute, Sicherheit, radioaktive Transporte und Endlager über Jahrtausende, Spionage- und Terrorgefahr, immer energieintensiverer Uranabbau, Steuer- Einnahmen und Ausgaben, etc.
Christophe Bühler 04.11.2009
Ich bin auch einer der auf die kostendeckende Einspreisevergütung wartet, obwohl nachweislich als einer der ersten angemeldet war. Wäre sie garantiert hätte ich vermutlich 3 Häuser mehr mit Solarzellen umgerüstet.
Mit einer schwachen Regierung die Versprechen macht
24 Rp pro KWH und nicht hält (bezahlt 3,5 RP KWH) und Interessierten Unternehmern noch mit Bau und Zonenordung etc das Leben schwer macht muss ich mir inskünftig mehrmals überlegen ob ich nicht mein Kapital besser einsetzen kann. Die Sonne schein zum Glück auch anderstwo.
Peter Bachmann 20.10.2009
Natürlich ist Kernenergie wie alle fossilen Brennstoffe nur eine mittelfristige Übergangslösung und lässt sich mit Erneuerbaren auch im nächsten Jahrzehnt keine Stromlücke füllen. Bleibt also die bewährte Technik:
Man flute ein unfruchtbares Tal. (Agrarland und Milch ist genug da in Europa, Wasser auch).
Man schaffe Arbeitsplätze für den Bau und späteren Betrieb der Speicher- und Kraftwerke. (Arbeitskräfte und Geld ist reichlich vorhanden, die Technik bekannt, auch in der Schweiz).
Man erfreue sich über die neue Idylle eines Stausees, lausche den paar Windturbinen auf den umliegenden Kreten und erkläre den Kindern und Enkeln die blau glitzernden Siliziumzellen am gegenüber liegenden Südhang, welche nicht einmal die Murmel stören;-)
Benedikt Jorns 20.10.2009
Man hört oder liest sehr oft, Kernkraftwerke seien keine langfristige Lösung unseres Energieproblems, weil die Uranvorräte auf der Erde begrenzt sind. Das ist so falsch! Falls die Weiterentwicklung der Reaktortechnik erfolgreich sein wird, ist die direkte Nutzung von Kernenergie neben den erneuerbaren Energien die einzige Energiequelle, die uns Menschen immer wird zur Verfügung stehen. Brennstoff dazu gibt es genug, die Risiken werden kleiner und verschwinden schliesslich ganz. Der radioaktive Abfall wird bei wesentlich kürzeren Lagerungszeiten kein grosses Problem mehr sein.
Ob die einzelnen Atome eines chemischen Elementes ein Neutron mehr oder weniger besitzen, ist uns normalerweise ziemlich egal, die chemischen Eigenschaften verändern sich dadurch nicht. Anders bei der Nutzung der Kernenergie: Die Anzahl Neutronen ist entscheidend dafür, ob es sich um einen möglichen Brennstoff für ein Kernkraftwerk handelt oder nicht. Man spricht von verschiedenen Isotopen eines chemischen Elementes. Folgende Isotope sind für die Nutzung der Kernenergie von Interesse:
Uran-235 Davon gibt’s nicht so viel. Ob wir nur noch einige Jahrzehnte oder doch noch etwas länger davon profitieren können, ist unklar.
Uran-238 muss durch Kernprozesse vorerst in Plutonium-239 umgewandelt werden. Dieses Uran-Isotop gibt’s etwa 140 Mal mehr als Uran-235. Es reicht uns noch über mehrere Jahrhunderte.
Thorium-232 muss durch Kernprozesse vorerst in Uran-233 umgewandelt werden. Davon gibt’s nochmals ein Mehrfaches von Uran-238. Es steht uns noch sehr lange zur Verfügung.
Dies sind alles Brennstoffe für die uns bekannte Kernspaltung. Sie haben gemeinsam, dass sie sehr schwer sind. Gelingt uns in den nächsten Jahrzehnten die im Zentrum der internationalen Forschung stehende Nutzung der Kernfusion, so stehen uns vor allem folgende sehr leichte Isotope des Wasserstoffs zur Verfügung:
Deuterium (= Wasserstoff-2) findet man in jedem Glas Wasser genug, um den jährlichen Strombedarf eines Menschen zu decken (zusammen mit der unten erwähnten Menge Tritium).
Tritium (= Wasserstoff-3) lässt sich durch Neutronenbeschuss von Lithium herstellen. Dieses Leichtmetall findet man auf der ganzen Erde in grossen Mengen. Z.B. das in einem faustgrossen gewöhnlichen Kieselstein enthaltene Lithium genügt schon, um den jährlichen Strombedarf eines Menschen zu decken (zusammen mit der oben erwähnten Menge Deuterium).
Peter Bachmann 20.10.2009
Komisch, dass dann doch niemand die Kernenergie wirklich haben will. Österreich nicht, Deutschland nicht, die Schweiz tut sich schwer und Italien hat ja auch die Mafia.
Im Irak hatten die Amis ins Leere gefasst und dem Iran versucht man sogar die "friedliche" Nutzung abzuerkennen, während gerade Japan und auch Kiev's Umgebung noch Jahrzehnte verstrahlt bleibt...
Benedikt Jorns 20.10.2009
Nachdem Prof. Hahn 1938 im Labor die erste künstliche Kernspaltung gelang, wurden sowohl deren militärische Nutzung wie auch die Entwicklung der dadurch möglichen Energiegewinnung rasch vorangetrieben. 1954 nahm das erste Kernkraftwerk seinen Betrieb auf (Obninsk, Russland). 1969 wurde das erste Kernkraftwerk in der Schweiz produktiv (Beznau-I). Bei den heute weltweit in Betrieb stehenden KKW wurden vorerst die dafür notwendigen Sicherheitsvorkehrungen unterschätzt. Der kostengünstig produzierbare Strom und die Faszination der neuen Technik waren verführerisch. Die Konsequenzen daraus sind bekannt. Die beiden Ereignisse in Harrisburg und Tschernobyl brachten eine Besinnungspause. KKW wurden nicht mehr gebaut, doch die Weiterentwicklung der Reaktortechnik wurde vorangetrieben. Selbst in Deutschland, das offiziell aus der Nutzung von AKW aussteigen will, wird an verschiedenen Forschungszentren wie in Jülich und im Max-Planck-Institut die Weiterentwicklung der Reaktortechnik an vorderster Front betrieben. Insbesondere im Bereich der Kernfusion gehört Deutschland zu den weltweit führenden Nationen. Auch Italien, Grossbritannien, die USA, Russland, Japan, China und viele andere Länder planen den Bau von neuen KKW. Selbst Österreich importiert zunehmend Atomstrom. Ungefähr 20 % des in Österreich konsumierten Stroms kommt laut Schätzungen mittlerweile aus AKW, Tendenz steigend.
Im Vordergrund der Weiterentwicklung der Reaktortechnik stand vorerst die Erhöhung der Betriebssicherheit von Kernkraftwerken. Zu diesem Zweck wurden die bestehenden Anlagen wenn nötig nachgerüstet, KKW vom Typ Tschernobyl werden laufend ausgemustert und es entstand die KKW-Generation III mit noch einmal erhöhter Sicherheit. Die Entwicklung neuer Technologien für die Kernspaltung wurde vorerst etwas zurückgestellt und beginnt erst jetzt so richtig anzulaufen. Bis ca. 2030 soll eine neue KKW-Generation IV entstehen, in welchen völlig neue Konzepte verwirklicht werden. Insbesondere werden sowohl der Brennstoff wie die entstehende Asche anders beschaffen sein. Parallel dazu wird schon seit längerer Zeit die Kernfusion (KKW-Gen. V) vorangetrieben. Nachdem hier die Fortschritte vorerst eher ernüchternd waren, beherrscht man seit ungefähr 15 Jahren in weltweit einigen Dutzend Versuchsanlagen das Fusionsfeuer. Der Versuchsreaktor ITER in Südfrankreich (Cadarache) wird erstmals die notwendige Grösse haben, um damit ca. 2020 einen Energiegewinn zu erzielen. Am Projekt beteiligt sind die EU-Länder inkl. die Schweiz, die USA, Russland, China, Südkorea, Indien und Japan. Etwa um 2035 ist der erste Prototyp eines funktionsfähigen Reaktors zu erwarten. Die engagierten Forscher sind bereits heute davon überzeugt, dass man mit der Kernfusion etwa ab der Jahrhundertmitte zu vernünftigen Preisen wird Strom produzieren können. Das Potential, diese KKW langfristig weiter zu entwickeln, scheint unbegrenzt zu sein.
Sehen wir doch die Zukunft unserer Energieversorgung ehrlich und realistisch: Wer glaubt, mit Energieeffizienz und erneuerbarer Energie „wäre die Energielücke zu vermeiden“, sieht leider nicht, dass er/sie mengenmässig die kommenden Energieprobleme bei weitem unterschätzt. Es geht nicht nur darum, den 17%-Anteil des heutigen Weltstrombedarfs zu decken, sondern langfristig die weltweite Gesamtenergieversorgung auch ohne Erdöl, Erdgas und Kohle zu ermöglichen. Im Moment sind wir auch beim Erreichen einer optimalen Energieeffizienz noch sehr weit von diesem Ziel entfernt. Ob wir heute mehr oder weniger KKW bauen, Solarpannels installieren und Windkraftwerke erstellen ist weniger wichtig, als dass wir alle denkbaren Arten von Anlagen in so grosser Zahl und in verschiedenen Ländern betreiben, dass die allseitig zu fördernde Weiterentwicklung der Energiegewinnung gewährleistet ist.
Auch wenn viele es gerne anders sehen würden, es braucht alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie (inkl. Kernfusion).
Oliver Sternad 21.10.2009
Es fällt mir immer wieder auf, dass in Ihren Darstellúngen, die ja auch fundiert sind, die Geothermie zur Stromproduktion aussen vor bleibt. Woran liegt das?
Marco Witzig 21.10.2009
Herr Sternad,
ich verstehe leider Ihre Redewendung <<... aussen vor bleibt.>> nicht. Was wollen Sie damit sagen?
mfg. wt.
Oliver Sternad 21.10.2009
;-) ist wohl typisch deutsch.
Mir fällt auf, dass wenn es um die Erneuerbaren geht, namentlich immer nur Wind, Sonne, Biomasse genannt wird. Die Geothermie wird im Zusammenhang mit Stromproduktion NIE genannt. Dabei ist das DIE vielversprechendste Technologie, weil sie Bandenergie erzeugt.
lg OES
Marco Witzig 21.10.2009
wenn Sie meinen Beitrag vom 16.10.2009 gelesen haben, dann sollte es Ihnen klar sein, dass ich für mich auf Erdwärme gesetzt habe und dies mit bester Erfahrung weiter empfehlen kann. Dass andere Leute die Erdwärme noch nicht in ihrem Vokabular haben liegt wohl darain, dass es, wie seinerzeit in der Schule, immer noch Leute gibt, deren Auffassungsgabe nicht so rasch zum Tragen kommt. Damit müssen wir leben! Tragisch wird es erst, wenn Entscheidungsträgern die notwendige Einsicht fehlt.
Auch lg Wt.
TINA 24.10.2009
Japan hat viele Erdbeben, viel Geothermie und viel KKW!
Damit ist doch alles gesagt!
Brownie 22.11.2009
Ich zitiere Prof. emer. G. Yadigaroglu von der ETH mit seinem Kommentar zu den Aussagen von Prof. Eichler, Präsident der ETH.
Bemerkenswert
Honest Broker
President Eichlers thoughtful remarks
I wish to congratulate very sincerely President Eichler for his sobering and very wise thoughts. It is indeed time to get away from pure promotion of the political slogans (like the 2000 W society, the green energies, the natural energies) that are intended to pacify and please the public opinion (the electorate of the politicians), to make everybody feel good, while missing the fact (and refusing the discussion): they are not the only obvious solutions.
By making the wrong or unimportant choices (like emphasizing the use and diverting resources for applications of present-day photovoltaic technology in Switzerland, a technology that is the least effective, the most expensive and has a minuscule impact on the total electricity production anyway), we are wasting time, efforts and resources that could be used much more effectively elsewhere (e.g. using the same funds to even more actively and efficiently improve the thermal insulation of existing buildings, or the efficiency of lighting or traffic systems, or simply reinforce the education of the public on how to use energy efficiently).
Unfortunately there are no beautiful sounding slogans for these rather mundane but certainly efficient actions…
Yes, ETH Zurich could and should be the honest broker, but unfortunately the slogans circulate even inside its walls. Yes, ETH should start with an honest and thorough internal discussion not based on ideological positions and taboos. Yes, naïve messages should be discussed before endorsing them. ETH certainly has the talents capable of doing this, but all the voices should be listened too, not only the ones that please the public.
The European Union is politically promoting the green energies, while the European utilities are furiously installing natural gas burning plants and even coal burning plants. The European member states are making promises to comply with the prescriptions from Brussels while they well know that they will not be able to keep them. Thanks Professor Eichler for your courageous remarks.
George Yadigaroglu - 19.11.09
Marco Witzig 26.11.2009
In der allgemeinen Diskussion zu den Themata Energie, Klima(Wandel) und was so alles damit zu tun hat, werden bestimmte Begriffe oft falsch verwendet, was kaum zu einer verständlichen Kommunikation beiträgt.
Es fängt schon mit dem unglücklich gewählten Etikett <<2000-Watt-Gesellschaft>> an. Eigentlich möchte man damit für eine (wünschbare) Begrenzung der pro Kopf verbrauchten Energiemenge sprechen und verwendet dabei den Leistungsbegriff „Watt“, anstatt den Energiebegriff kWh. Wenn man nicht gleichzeitig ebenfalls die Dauer des Leistungsbezuges thematisiert, dann geht ein wesentlicher Bestandteil der beabsichtigten Information verloren. Das Etikett 2000-Watt-Gesellschaft durch das neuere <<1-Tonnen-CO2-Gesellschaft>> zu ersetzen bringt schon gar nichts, denn was soll man sich unter einer Tonne Gas vorstellen, sicher nicht das Volumen von 1m3 Wasser. Die Sprache sollte leicht verständlich sein und nicht, aus momentaner Verlegenheit heraus, Begriffe falsch verwenden oder damit die Vorstellungskraft der Leute von der Strasse überfordern.
In der Diskussion werden auch „erneuerbare“ und nicht erneuerbare Energien einander gegenübergestellt. Damit bringt man eine Redensart mehr in Umlauf, welche absolut falsche Vorstellungen erzeugen. Es gibt keine erneuerbaren Energien, sowenig es ein Perpetuum mobile gibt, obschon die Menschen seit eh und je, leider vergebens, immer wieder danach gesucht haben. Energie wird nur verbraucht und die aus diesem Prozess entstehende Wärme verflüchtigt sich als Wärmestrahlung ins Weltall hinaus. Unser Planet ist bei seiner Entstehung mit einer bestimmten Menge an Energie ausgestattet worden, er nimmt von der Sonne laufend eine weitere Menge auf, strahlt sie jedoch ebenso laufend wieder ab ins Nichts und zurück bleibt ein negatives Saldo zu Lasdten der Bilanz, welche, über die Zeit hinweg, dem langsamen Verglühen eines Kerzendochtes gleich kommt. Man verkennt einfach die Tatsache, dass der Planet Erde mehr Energie in das All abgibt, als ihm von der Sonne zufliesst. Wir können es drehen und wenden, wie wir es wollen, doch ändern können wir dies nicht. Wir müssen mit der Energiemenge auskommen mit der unser Planet bei seiner Entstehung dotiert worden ist und basta. Wir leben von der Substanz und sollten dies möglichst schonend und ökologisch tun, wenn wir der Biosphäre die Chance lassen wollen unsere Spezies möglichst lange auf diesem Planeten zu erhalten.
Also, seien wir endlich ehrlich mit uns selbst und beenden den Selbstbetrug. Wir brauchen schon alleine um zu leben eine bestimmte Menge an Energie und genau so verhält es sich mit der ganzen Biosphäre. Wir brauchen aber noch mehr Energie, als es gerade zum Überleben notwendig ist, nämlich um unsere Lebensweise etwas komfortabler zu gestalten, doch erfolgt dies heute mit einem Raubbau an unersetzlichen Rohstoffen und gleichzeitiger Störung des (scheinbaren) Gleichgewichtes des Klimas, so weit wir es tatsächlich stören können.
Wir verteufeln das Kohlendioxid CO2, doch ohne dieses gäbe es keine Flora und damit hätten wir und die Tiere keine Nahrung und das an das Kohlenstoffatom gebundene Sauerstoffmolekül würde nicht wieder für unseren eigenen Bedarf und denjenigen anderer Lebewesen frei gesetzt.
Wir verschleudern Gelder, um die unmittelbare Wirkung des für unser Leben nicht direkt nutzbare CO2 zu neutralisieren oder zu isolieren (wegzusperren). Dies im Wissen, dass es für uns und für alle anderen Lebewesen letal wirken wird, wenn es aus den unterirdischen Speichern in die Troposphäre ausbrechen sollte. Wir basteln an einem neuen GAU herum und dies nur um den auf Kohle und Kohlenwasserstoffe basierenden Handel an fossilen Energieträgern nicht zu beeinträchtigen.
Mit dem Schlagwort <<immer genug Strom>> lösen wir das Problem nicht, denn es liegt weniger am Strom, als viel mehr am Problem, aus was für Energielager heraus wir die benötigten Energiemengen schöpfen wollen, um Strom zu erzeugen. Strom ist ja selbst noch keine Energie, sondern nur ein Medium um Energie elegant vom Erzeugungsort an die Stelle des Bedarfs zu übertragen.
Unsere Existenz verdanken wir dem glücklichen Zufall, dass die Umweltbedingungen die Entstehung von Biomasse ermöglicht hat, welche sich dann dank der Evolution über die Zeit hinweg zur heutigen Vielfalt des Lebens entwickelte. Was wir, Homo sapiens, dieser Umwelt heute antun, das ist Raubbau schlimmster Art. Wir vernichten mit dem Verbrennen von Kohle und Kohlewasserstoffen das was die Natur, dank Photosynthese, über Jahrmillionen hinweg geschaffen hat. Wir vernichten unsere Lebensgrundlage, weil wir nicht begreifen wollen, dass wir die falschen Energielager nutzen.
Also sollten wir unsere Anstrengungen darauf ausrichten Energielager anzuzapfen deren Nutzung ohne Störung der Biosphäre möglich ist und dies dürfte mit der Nutzung der Erdwärme möglich sein. An Techniken, um in den Untergrund der Erdkruste zu gelangen, fehlt es sicher nicht und die damit verbundenen Risiken dürften lokal begrenzt und absehbar sein. Ohne Risiken einzugehen gibt es keinen Fortschritt, doch sollten sie nicht blind und auf gut Glück eingegangen werden. Nutzen wir doch endlich, auch in grösserem Massstab, die Energie, welche ohnehin aus dem Erdkern heraus ins Weltall hinaus drängt ohne den natürlichen Kreislauf von C und O2 zu stören.
26.11.2009/Wt.
Herbert Brüllmann 26.11.2009
Richtig Herr Witzig - packen wir's an am Beispiel von Hans Seelhofer Jonschwil SG: www.pvt-schweiz.ch/fostac/pdf/was_geschieht_im_umfeld.pdf
Peter Bachmann 26.11.2009
Lieber Marco
Nicht mit all deinen Gesichtspunkten einverstanden: Einmal kann Energie nicht nur verbraucht oder gar vernichtet, sondern nur umgewandelt werden.
Dann können wir sehr wohl andere Energien nutzen, welche nicht auf unserem Planeten ihren Ursprung haben, Beispiel Sonnenenergie.
Ferner muss man sich hier auf die reine Stromerzeugung und Nutzung beschränken, sonst drehen wir uns im Kreis...
Marco Witzig 26.11.2009
Ich danke für die Präzisierung. Energie kann nur umgewandelt werden und endet in Wärmestrahlung, die sich im All verteilt.
Wir benötigen aber Energie und im landläufigen Sinn verbrauchen wir sie eben. Sie löst sich aber nicht in Nichts auf, sondern entflieht uns als Wärmestrahlung, wie oben erwähnt.
Selbstverständlich können wir Sonnenenergie nutzen, doch deswegen ändert sich die Bilanz nicht, denn auch hier wird das Endprodukt Wärmestrahlung sein, die sich ins All auf und davon macht.
Aufgepasst bei der Stromerzeugung! Strom ist keine primäre Energie. Strom entsteht durch Umwandlung des Drehmomentes (Nm) an der Turbinen/Generatorwelle in elektrische Energie (Ws), wird damit transportfähig und ist in dieser Form als Medium zu verstehen, mit dem man auch andere Transportaufgaben, z.B. Übertragung von Information vollbringen kann.
Eben gerade deshalb, weil man den Strom immer wieder als selbständige Energie betrachtet, dreht man sich im Kreis herum. Man muss endlich einsehen, dass es darum geht nur Energien zu nutzen, welche keine nachteilige Auswirkung auf das Klima haben.
Unser Problem liegt weniger in der Stromerzeugung, als viel mehr welche Energien.sollen dazu genutzt werden ohne das Klima zu beeinträchrigen.
Benedikt Jorns 27.11.2009
Der Begriff „2'000 Watt-Gesellschaft“ ist gar nicht so schlecht.
Abends bei Festbeleuchtung Staubsaugen, dazu den Fernseher laufen lassen und die Stereoanlage voll aufdrehen, dies rund um die Uhr sein Leben lang. Die ca. 2'000 Watt Leistung, die man so fortwährend konsumieren würde, entspräche dem tatsächlichen durchschnittlichen Primärenergieverbrauch des Menschen. Multipliziert mit der Anzahl Stunden im Jahr (8760) und mit der Anzahl Menschen auf der Erde (ca. 7 Mia.) ergibt das die jährlich weltweit verbrauchte Energiemenge von 123 Peta-Wattstunden. Natürlich rechnet man gerade anders herum: Der weltweite Primärenergieverbrauch lässt sich abschätzen aus der geförderten Menge fossilem Brennstoff, der Jahresproduktion der Kernkraftwerke, der produzierten Menge erneuerbarer Energie und der zur Energiegewinnung genutzten Biomasse. Bei der aus Biomasse gewonnen Energie wird einmal nur die gehandelte Menge, ein andermal die geschätzte Gesamtmenge berücksichtigt (= ca. 11% der gesamten Primärenergie). Das ergibt dann Differenzen von mehreren Prozenten, doch damit können wir leben.
Wir Schweizer(innen) brauchen etwa das Dreifache davon, träumen also nur von einer 2'000 Watt-Gesellschaft. Wie ist das nur möglich? Verbrauchen wir tatsächlich rund um die Uhr eine Leistung von 6'000 Watt? Daran würde ja z.B. auch der vermehrte Einsatz von „Stromsparlampen“ nur wenig ändern. Es sind die unser heutiges Leben ermöglichende Infrastruktur und das Bereitstellen der uns lieben Produkte, welche den Grossteil unseres Energiekonsums ausmachen. Wird ein Kanalisationsrohr verlegt oder eine Abwasserreinigungsanlage erweitert, eine Strasse saniert oder ein Tunnel gebaut und in Betrieb genommen, Spitalpflege geboten oder der Rasen eines Fussballstadions gemäht, ein altes Haus besser isoliert oder eine moderne Wärmepumpenheizung installiert, eine Photovoltaikanlage montiert oder eine Staumauer erstellt …, alles verbraucht letztendlich Primärenergie. Und eben leider viel mehr, als wir spontan erwarten würden. Das Zurückfahren von 6'000 auf 2'000 Watt ist für ein Land wie die Schweiz mit seiner vorhandenen und ständig zu unterhaltenden Infrastruktur fast nicht möglich. Wir können jedoch immerhin langfristig unseren Energiebedarf fürs Heizen reduzieren und die Anforderungen an unsere Mobilität etwas einschränken. Wunder dürfen wir davon leider nicht erwarten.
Eine Frau 27.11.2009
Also braucht es mehr neue Atomkraftwerke und weniger Ausländer, welche auch stören, weil sie uns Frauen häufig belästigen!
Benedikt Jorns 27.11.2009
Von „erneuerbarer Energie“ oder besser von „regenerativer Energie“ spricht man immer dann, wenn sie in menschlichen Zeiträumen kontinuierlich verfügbar ist. Es handelt sich hier nicht um eine Definition innerhalb der Physik, sondern um einen Begriff, der uns helfen soll, unsere Energieversorgung langfristig zu sichern. Unser Verbrauch von fossilen Brennstoffen ist immens gross und wir sind noch sehr weit davon entfernt, ihn durch andere Energiequellen decken zu können. Bei der Solarenergie sieht es zwar so aus, als könnten wir mit einem kleinen Teil der auf die Erde einfallenden Energiemenge alle unsere Bedürfnisse befriedigen, doch der dazu notwendige Aufwand übersteigt unsere Möglichkeiten weit. Bei der Nutzung von Geothermie ist heute eine umfassende Beurteilung noch nicht möglich.
Die Nutzung der Kernspaltung kann mit der Entwicklung der KKW der 4. Generation und der Nutzung der Isotope Uranium 238 und Thorium 232 noch während einigen tausend Jahren für unsere Energieversorgung von grosser Bedeutung sein, doch begrenzt ist diese Zeitdauer allemal.
Neben den erneuerbaren Energien steht uns auch die durch Kernfusion nutzbare Energie zeitlich unbeschränkt zur Verfügung. In weltweit einigen Dutzend Versuchsreaktoren beherrschen wir schon heute das Fusionsfeuer, doch ein funktionsfähiges Demo-Kraftwerk erwarten die Entwickler erst für ca. 2035.
Benedikt Jorns 28.11.2009
Marco Witzig: „Wir müssen mit der Energiemenge auskommen mit der unser Planet bei seiner Entstehung dotiert worden ist und basta“ ???
Wie wir im folgenden sehen, erreichen uns 94% der heute genutzten Primärenergie mit der Sonnenstrahlung, die übrigen 6% entstehen in unseren Kernkraftwerken durch „Umwandlung“ von Materie (Aequivalenz von Masse und Energie nach Einstein).
Uns Erdbewohnern stehen Energiequellen aus folgenden 6 Bereichen zur Verfügung:
(1) Die aus der Kernfusion im Sonneninnern stammende elektromagnetische Strahlung ermöglicht uns die Nutzung von Photovoltaik, Solarthermie, Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Erdöl, Erdgas und Kohle.
(2) Die Nutzung der Gezeiten als Folge der Zentrifugalkräfte zwischen Sonne, Erde und Mond.
(3) Die bei der Entstehung der Erde durch Gravitationskräfte erzeugte Wärme konnte sich im Innern des Planeten zu einem Teil bis heute halten. Experten schätzen, dass die durch Tiefenbohrungen nutzbare Erdwärme (= Geothermie) zu ca. 40% aus dieser Restwärme der Erdenstehung stammt.
(4) Die durch Tiefenbohrungen nutzbare Erdwärme stammt gemäss Schätzungen zu ca. 60% aus der im Erdinnern stattfindenden natürlichen Kernspaltung. Die Erde selbst ist also ein natürliches Kernkraftwerk, in welchem die Isotope Uran-235, Uran-238, Thorium-232 und Kalium-40 gespalten werden.
(5) Die künstliche Nutzung von Kernspaltung der ersten drei bereits genannten Isotope in Kernkraftwerken.
(6) Die künstliche Nutzung von Kernfusion der beiden Wasserstoff-Isotope Deuterium und Tritium.
Nur (3) ist Energie, die bei der Entstehung unserer Erde entstand. Die Geothermie mit (3) und (4) wird heute nur wenig genutzt. Sie wird voraussichtlich stark an Bedeutung gewinnen. Wie viel sie dereinst an unsere Energieversorgung wird beitragen können, werden die kommenden Erfahrungen zeigen.
Kernkraftwerke mit Kernfusion (6) stehen, wenn die Erstentwicklung wie geplant läuft, etwa ab Mitte dieses Jahrhunderts zur Verfügung. Ihre Weiterentwicklung wird voraussichtlich noch Jahrhunderte dauern und die Bedeutung von Kernkraftwerken mit Kernfusion wird wahrscheinlich dabei schrittweise wachsen.
Mein Vorschlag für eine neue Fassung des zitierten Satzes von Marco Witzig: „Wir müssen aus mehreren Gründen haushälterisch umgehen mit den fossilen Brennstoffen. Sie entstanden während einigen hundert Millionen Jahren und sind ein kostbares Gut, das uns später nie mehr wird zur Verfügung stehen. So wie wir dieses heute verpuffen, sind wir bedauernswerte Idioten und basta.“
Benedikt Jorns 29.11.2009
Bemerkung für physikalisch Interessierte:
Unter (2) wollte ich schreiben … als Folge der Gravitationskräfte zwischen Sonne, Erde und Mond. (Genaueres leicht verständlich unter www.planet-schule.de/warum/gezeiten/themenseiten/t1/s1.html )
Benedikt Jorns 28.11.2009
… und dies zum CO2: Es ist zugleich Quelle des irdischen Lebens und hauptschuldig für unsere Klimaerwärmung !
Der Wille, von den fossilen Brennstoffen wegzukommen, wird voraussichtlich auch mit der stets dramatischer werdenden Klimaerwärmung grösser. Dass es schade ist, die in hunderten von Millionen Jahren entstandenen fossilen Vorräte in relativ kurzer Zeit zu verpuffen, wissen wir eigentlich schon seit langem. Nur wenigen ist jedoch die Tatsache bekannt, dass CO2 alles andere als nur ein Schadstoff in der Luft ist. Es ist der Grundstoff von allem Leben auf dieser Erde und wird bei der Photosynthese der Pflanzen benötigt. Die in den letzten 100 Jahren um 40% auf bald 400 ppm gestiegene CO2 – Konzentration der Atmosphäre erwärmt nicht nur unser Klima, sondern sie ist auch ein unnötiger Luxus für unsere Pflanzen. Der durch uns Menschen verursachte CO2 - Beitrag in der Atmosphäre wird in den nächsten Jahrhunderten durch ein langsames Versauern der Gewässer abgebaut. Dabei wird beim dort beheimateten Leben Schaden angerichtet (z.B. bei den Korallen) und schliesslich geht das CO2 der Erdvegetation verloren. Die Wissenschafter rechnen aber in ferner Zukunft mit einem knapp werden des CO2 in der Atmosphäre, so dass vorerst die am häufigsten verbreiteten C3-Pflanzen (z.B. Getreide, Kartoffeln) ab der CO2-Konzentration von 150 ppm aussterben werden und nur noch die wenigen C4-Pflanzen (z.B. Zuckerrohr, Mais) bis zu einer CO2-Konzentration von 10 ppm überleben können. Fossile Brennstoffe wären dannzumal gefragt. Vielleicht wird man sich einmal über unseren unheimlich grossen Verbrauch von Öl, Gas und Kohle ärgern!
marbea 26.12.2009
der erwähnte kreislauf des kohlenstoff durch bindung von co2 in den pflanzen und durch absorption von energie und deren freisetzung durch durch die tierwelt inklusive menschen war bis zum beginn des industriellen zeitalters vor etwa 300 jahren in einem gleichgewicht,welches durch die rapide zunahme der verbrennung fossiler brennstoffe und später die mögliche nutzung vorn kernenergie durch bildung heisser punkte auf der erde mit einfluss auf winde und meeresströmungen seither massiv gestört wird.genug strom heisst nicht nur immer mehr strom,sondern mit rücksicht auf die erwärmung der umwelt auch weniger verbrauch.hier sind neben gedankenarmen verbrauchern die hersteller elektrischer geräte gefordert.eine verbreitung der photovoltaik macht sinn,wenn dies dezentral,verbrauchernah und mit gleichstrom erfolgt.die entwicklung der halbleiter in den vergangenen jahrzehnten eröffnet dazu möglichkeiten, die zu wenig beachtet und mit argumenten noch aus der zeit von westinghouse bekämpft werden.aus begreiflichen gründen benützt man jetzt durch netzanschluss und verbund vorbestehende einrichtungen.man subventioniert teuer sogar ein mühsamst gewonnenes strömlein, quantitativ zu berechnen mit der nobelpreisformel von einstein,schickt es unterwegs durch eine hochspannungsleitung und benützt es dann wieder mit gleichgerichteter niederspannung im endverbraucher, den wechselstrom verbunden mit den maxwellschen gleichungen und dem elektrosmog möchten wir immer mehr aus unseren energiebilanzen verschwinden lassen. nicht zu vergessen der bessere wirkungsgrad bei der umwandlung von mechanischer energie in gleichstrom. ausserdem: transformieren, zerhacken,gleichrichten waren nie vollständig reversible vorgänge, das gleiche gilt ja auch für spaziergänge auf der temperaturskala.aus der solarkonstante holt der sonnenkollektor doppelt soviel wärme wie die solarzelle strom,bevor so elektrische wärmepumpen betrieben würden,konstruktion mit gleichstrom.wenn wir auch an die entwicklungsländer denken,ist eine intelligente verminderung des energieverbrauchs die viel dringendere angelegenheit als die erhöhung der stromproduktion.
Herbert Brüllmann 26.12.2009
marbea - sehr guter bericht. nur lesen das nicht alle leute, die das ernst nehmen sollten oder dann wirst du als scharlatan oder träumer tituliert. es gibt heute schon stromspargeräte (www.pvt-schweiz.ch/fostac), die bis zu 30% einsparung bringen. aber auch hier wird der erfinder als scharlatan verpönt. in den menschen muss eine bewusstseinsveränderung von geldgier und macht zur liebe stattfinden. damit würde auch die nöte unserer natur verstanden und kopenhagen wäre ein erfolg geworden. auch sollte man den 21.12.12 ernst nehmen - da werden wir vielleicht gezwungen, anders zu denken und zu handeln - alles im sinne unserer natur und deren menschen.
Herbert Brüllmann 26.12.2009
Stromfrage - Ein AKW stösst pro Kilowattstunde Strom ca. 8 Gramm CO2 aus, ein Wasserkraftwerk sogar nur 4 Gramm. Mit wie viel Gramm CO2 pro Kilowattsunde belastet Sonnenenergie (Photovoltaik) die Umwelt? Die Antwort ist bei 78 Gramm. Ich möchte das nicht werten, aber allein die Frage ist schon pervers! Wasserkraft ist schon OK, aber Atomstrom? Wenn hier die Abfallkomponente und die weitere Strahlung des Abfalls in den nächsten tausenden von Jahren herangezogen würde, dürfte man diese Frage gar nicht stellen.
Auch wenn Photovoltaikstrom scheinbar schlechter dasteht, müssten wir diese Möglichkeit ohne Ende fördern. Jetzt haben wir noch Geld dafür - aber wenn unsere Erde am Ende ist, dann ist weder Geld und PV-Anlagen da, aber die Sonne scheint jeden Tag!
Unsere Erde sollte für Wärmepumpen und Geotherme nicht weiter angebohrt werden. Lasst sie so wie sie ist und wir müssen die Fehler von früher umgehend korrigieren. Man weiss, dass der ganze Energiebedarf der Menschen auf Erden mit Sonnenenergie möglich ist. Natürlich ist das teuer, aber eine sterbende Natur herzurichten kostet noch viel mehr Geld oder ist kaum mehr möglich.
Aus lauter Geldgier haben die Menschen vergessen, für was sie einmal auf dieser Erde bestimmt wurden!
marbea 26.12.2009
wer klärt mich auf,wie,auf welche weise man ganz konkret und genau auf die 78 gramm für die sonnenenergie kommt? wie auf die 8 g für das akw? beim akw ist nicht das co2 stein des anstosses,für mich noch nicht einmal die endlagerung.in eine ganz einfache aktuelle wärmebilanz führen wir dagegen neu immer grössere wärmemengen durch die produktion,den transport und nicht zuletzt die endverbraucher des stromes ein. wenige grad temperaturanstieg genügen an geeigneter stelle,um eis zu wasser zu machen.landwird marti aus dem bernischen rapperswil und andere bauten solarfahrzeuge.neben burgdorf steht ein mehrfamilienhaus von jenni energietechnik,welches dank riesigem wasserspeicher im liftschacht - ein lift könnte ja neben dem treppenhaus immer noch angebaut werden- ganzjährig nur mit sonnenkollektoren beheizt und bewarmwässert wird. ich habe jenni an einer veranstaltung gefragt,wie oft er in den vergangenen jahrzehnten als spinner bezeichnet worden sei,seine daneben stehende frau hat mich darauf ganz böse angeschaut,er hat nur gelacht. mit einstein fühlen wir uns in guter gesellschaft, dessen nobelpreis wurde einige wochen durch erzkonservative autoritäten verzögert...warten wir ab, was aus dem solarflugzeug von piccard wird.bis sich neue erkenntnisse durchsetzen,dauert es manchmal...
marbea 18.01.2010
wem hat es die sprache noch nicht verschlagen ???
Eine Frau 25.01.2010
Herbert Brüllmann 26.01.2010
Christoph Kuhn 04.06.2010
Es ist zu hoffen, dass die VerfasserInnen von 2-Satz-Slogans in diesem Forum ebenso sparsam sind in ihrem allgemeinen Energieverbrauch.
Peter Bachmann 06.06.2010
Ja, aber besser in zwei Sätzen eine klare Aussage zu machen, statt in einem seitenlangen Geschwurbel nichts zu sagen...
Tinchen 04.06.2010
Lieber echten Genuss statt falsche Zensur.
Wir brauchen einfach Energie und so eben auch das eine oder andere AKW!
.......... und die SVP, welche die Energie und die Konsumenten verteidigt! SVP!
Peter Bachmann 11.07.2010
Über die Rücktrittsankündigung von "Leuenbrunz" ist niemand wirklich traurig und man sieht wieder Licht in der schweizer Energiepolitik. Trotzdem scheint mir unverständlich, warum die Opposition gegen die Ausbaupläne der Kraftwerke Oberhasli derart massiv ausfallen, dass es dafür Bundesgerichtsentscheide braucht, wo doch das ganze Schweizervolk angeblich hinter Wasserkraft steht.
MARBEA 12.07.2010
man muss kernenergieund wasserkraft gegenüber stellen.umweltfreundlicher ist die wasserkraft, umweltschützerische argumente gegen den ausbau von oberhasli sind leider populär,aber im ganzen kontext fehl am platz!