3 Gründe:
1. Strom ist zu billig aufgr. Überangebot: Offensichtlich gibt es nicht genügend Unternehmen, welche sich gezwungen sehen, ihren Strom-Anbieter aus Kosten-Grünen individuell zu optimieren. Ergo: Strompreise im allgemeinen sind so günstig, dass sich niemand darum kümmert. Von "Stromlücke" keine Spur!
2. Den ersten Grund verstärkend ist Rohrbach's Einschätzung richtig, dass Preis = Gestehungskosten als Option unmarktwirtschaftlich und ebenso unsinnig ist. Zumindest aus Sicht der Stromproduzenten und der Umwelt. Und aus buchhalterischer Sicht wenn derzeit Abgeschriebenes "ausgenutzt", statt in Neues und Zukunftsweisendes investiert wird.
3. Strom ist langweilig. Es besteht in der Schweiz immer noch zu wenig Möglichkeit, sich im Markt als Green Player zu profilieren durch den ausschliesslichen Verbrauch erneuerbarer Energie (statt preisverzerrt billigen AKW-Stroms) und entsprechender grüner Stromanbieter.
3 Implikationen:
1. Weg mit der ewigen Drohung einer "Stromlücke" wenn wir schon so viel Strom haben, dass er zu billig ist.
2. Weg mit der Gestehungskosten-Option
3. Verpflichtung der Stromerzeugung zur Einkalkulation künftiger Investitionen in die Gestehungskosten, INKL. der benötigten Kosten für evtl. AKW-Neubau (jüngstes Bsp aus Finnland Olkiluoto: Kostenexplosion in der Bauphase von veranschlagten 4.5 Mrd. CHF zu derzeit 8 Mrd. CHF)
Diese 3 Massnahmen könnten die Energiewende in Richtung Zukunft (d.h. Erneuerbare Energien) auch in der Schweiz einläuten.
Gian Schelling 28.01.2010
3 Gründe:
1. Strom ist zu billig aufgr. Überangebot: Offensichtlich gibt es nicht genügend Unternehmen, welche sich gezwungen sehen, ihren Strom-Anbieter aus Kosten-Grünen individuell zu optimieren. Ergo: Strompreise im allgemeinen sind so günstig, dass sich niemand darum kümmert. Von "Stromlücke" keine Spur!
2. Den ersten Grund verstärkend ist Rohrbach's Einschätzung richtig, dass Preis = Gestehungskosten als Option unmarktwirtschaftlich und ebenso unsinnig ist. Zumindest aus Sicht der Stromproduzenten und der Umwelt. Und aus buchhalterischer Sicht wenn derzeit Abgeschriebenes "ausgenutzt", statt in Neues und Zukunftsweisendes investiert wird.
3. Strom ist langweilig. Es besteht in der Schweiz immer noch zu wenig Möglichkeit, sich im Markt als Green Player zu profilieren durch den ausschliesslichen Verbrauch erneuerbarer Energie (statt preisverzerrt billigen AKW-Stroms) und entsprechender grüner Stromanbieter.
3 Implikationen:
1. Weg mit der ewigen Drohung einer "Stromlücke" wenn wir schon so viel Strom haben, dass er zu billig ist.
2. Weg mit der Gestehungskosten-Option
3. Verpflichtung der Stromerzeugung zur Einkalkulation künftiger Investitionen in die Gestehungskosten, INKL. der benötigten Kosten für evtl. AKW-Neubau (jüngstes Bsp aus Finnland Olkiluoto: Kostenexplosion in der Bauphase von veranschlagten 4.5 Mrd. CHF zu derzeit 8 Mrd. CHF)
Diese 3 Massnahmen könnten die Energiewende in Richtung Zukunft (d.h. Erneuerbare Energien) auch in der Schweiz einläuten.