Ist die Zeit reif für den Wechsel von Benzin auf Strom?
Die Schweiz will ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent senken. Hauptverursacher der Luftbelastung sind mit 72 Prozent die Privatfahrzeuge. Würden diese künftig nicht mehr mit fossilem Treibstoff sondern mit Strom aus dem öffentlichen Stromnetz gespiesen, könnten die Emissionswerte massiv reduziert werden. Ist aber die Autoindustrie schon bereit für einen solchen Wechsel und unter welchen Voraussetzungen würden Sie auf ein Elektromobil umsteigen?
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:Elektrizität: die überzeugende Lösung für nachhaltige Mobilität


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Peter E. 28.07.2009
Ich bin überzeugt, dass es für unsere Umwelt und überhaupt die Umwelt der gesamten Erde ein grosser Fortschritt ist, wenn weniger Benzin verbraucht wird. Das bedeutet aber auch, dass wir massiv mehr Strom verbrauchen werden, und das bedeutet, dass wir uns darauf einstellen und die nötigen Kapazitäten zur Verfügung stellen. Der Vorteil von Elektrizität ist ja, dass wir bei der Produktion von Strom wählen können zwischen Wasser, Wind, Sonne, Uran und Kohle, Oel und Gas. Ich persönlich bin klar für die umweltfreundlichen Energieresourcen, an erster Stelle Wasser, Wind und Sonne, aber auch Atomkraftwerke sind besser als die fossilen Dreckschleudern.
Claudia 31.08.2009
Lieber Atomkraftwerke als Umweltverschmutzung!
Grünsozial 02.09.2009
Wir stellen eure AKW schon noch ab!
Ganz einfach indem wir Plastik in den Müll werfen.
Die Kehrichtverbrennung macht daraus Strom!
Effizienter und stärker als Solarkollektoren und Windgeneratoren.
stromi 20.01.2010
Ja mit Hilfe von Oel !! sehr Umweltfreundlich
Benny 07.04.2010
Naja jeder weiss wieviel die SBB verbraucht. Leider würde auch der Privatverkehr massiv an Elektroverzehr verbrauchen. Mehr Atomkraftwerke? Jeder weiss wieviel Nuklearer Müll sich ansammelt. Nicht nur nach dem Verbrauch des Uranes sonder bereits schon bei abbau und Gewinnung. 1Tonne Uran liefert rund 7,5 kg Spaltbares Uran, dass für Stromgewinnung genützt werden kann. Andere alternative wäre einfach viele schöne Täler überfluten wie es die Chinesen machen ohne Rücksicht auf die Natur und Mensch. Das wäre aber auch nicht der richtige Weg. Ich selbst bin ein grosser Fan von Elektromobilen, muss aber zugeben das die momentan nur unsere Probleme verschieben statt lösen.
In erster Linie sollte ein Kraftwerk erfunden werden welches weder starken Lärm, noch viel Platz und Umweltfreundlich wäre.
Grüsse Benny
Markus 08.04.2010
... das ist z. B. ein Kernkraftwerk. Dank der hohen Energiedichte kann aus Uran (und später auch Thorium) auf kleinem Raum wirtschaftlich und umweltfreundlich Strom erzeugt werden. Die Entsorgung der radioaktiven Abfälle aus Industrie, Gesundheitswesen und Kernkraftwerken ist technisch gelöst. Leider wird die politische Umsetzung von vielen Politikern sabotiert!
Pavian 30.07.2009
das zeit ist reif fuer das strom mit klaine hablung. aber mensch nichts ist wo kein gebrieser not in ies. es ist nur meinung von zurzach aber jede kan sagen was denken bei wurzel. obdem es ist grosse burd fuer tesser in kkw. denken an tschernobyl! es ist gewesen in tag. aber jede haben wissen wo ist. vileicht es kommen in gras.
Jürg S. 10.08.2009
Mehr öffentlicher Verkehr mit besseren Verbindungen und Service ist die effizienteste Massnahme zur Einsparung von Benzin. Viele Wege liessen sich auch zu Fuss oder dem Velo bewältigen. Das dient zudem der Fitness. Weitere Energieeinsparungen sind möglich ohne Komfortverlust. Das kommt vor dem Bau neuer AKW.
TINA 17.08.2009
Sicher eine gute Sache. Aber mehr Elektroautos brauchen auch mehr KKW!
Grünsozial 02.09.2009
Wir werfen Plastik in den Abfall, die Verbrennung macht daraus Strom und wir stellen eure AKW ab!
TINA 09.09.2009
Auch wenn die Kehrichtverbrennungen doppelt so viel Alternativ- Strom wie heute produzieren würden, ist das immer noch weit weniger als 10 % des gesamten Stroms.
Nun sind aber heute schon 40 % Atomstrom!
Daher müssen neue Atomkraftwerke gebaut werden, für Elektroautos und elektrische Heizungen und mehr Umweltschutz!
Felix Meyer 21.12.2009
Nicht nur 40 % des in der Schweiz verbrauchten Stroms stammen aus AKW.
Tatsächlich kommen schon mehr als 2/3 des gesamten in CH verbrauchten Strom aus AKW (einschliesslich der Beteiligungen der AKEB an den französischen AKW Cattenom und Bugey).
Noch mehr Atomstrom braucht unser Land nicht! Wir sind davon schon viel zu abhängig, und die Stromgesellschaften wollen uns nur noch abhängiger vom Atomstrom machen weil sie gut daran verdienen.
Diego 17.08.2009
Ich interessiere mich sehr für die neuesten Entwicklungen der E-Fahrzeuge. Dabei habe ich einige Daten zum Jahresstromverbrauch dieser Fahrzeuge zusammengetragen. Die Angaben sind zum Teil in Meilen pro Jahr, z.T. in km pro Jahr. 12000 Meilen entspricht 19311,6 km Jahres-Fahrleistung
Für mich ist es anhand der Verbrauchsdaten eher fraglich, ob so schnell neue AKW gebaut werden müssen. Dann müssten schon enorm viele Leute sofort umsteigen. Die Kommentare stammen von Artikeln und Webseiten der Hersteller. Eine 1-3kW Photovoltaik-Anlage kann in Zukunft ebenfalls den Gratis-Strom/-Treibstoff für ein neues E-Auto liefern.
Ich hoffe die Daten sind von Nutzen für die Diskussion.
BMW Mini E 3990 kWh pro Jahr für 12000Miles (19311,6 km)
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http://www.miniusa.com/minie-usa
- Gewicht 3,230 lbs, Top Speed 95mph, 8.5sec 0-62mph
- Charge: 3hrs (240V, 28 Amps), 4.5hrs (240V, 32 Amps), 26.5hrs (110V, 12 Amps)
- Range: 100-120 miles (160-190Km) (156 miles in laboratory, 109 city/96 hw/104 combined)
- Power: 150kW/201hp, Torque: 220Nm
- Top Speed: 95
- Battery: li-ion, 35kWh
- 40 miles entspricht 13.3kWh, d.h 12000Miles / Year (19311,6 km) = 3990 kWh pro Jahr
Fisker Karma 5424kWh pro Jahr bei 12000 Meilen (19311,6 km)
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http://karma.fiskerautomotive.com
- The large powerful lithium ion battery provides 22.6 kWh,
- 50 Miles Range only electric
- Acceleration (‘sport’ mode)
- 0-60 miles/hour = 5.8 seconds (0-100 km/h in 6 seconds)
- Top speed (continuous) = 125 miles/hour (200 km/h)
- curb weight = 4,650 lbs
- Range: Electric Only Range = 50 miles EPA city cycle Total Range = Over 300 miles
- 5424kWh pro Jahr bei 12000 Meilen po Jahr (19311,6 km)
Mitsubishi iMiev 1605kWh pro Jahr für 15000Km
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http://www.mitsubishi-motors.com/special/ev/
- 160Km Reichweite
- Batterie ~17.2 kWh
- Fährt mit einer voll geladenen 200 Kilo schweren Lithium-Ionen Batterie unter dem Fahrzeugboden etwa 160 Kilometer weit.
- Bernd Hoch, Direktor des Mitsubishi- Importeurs, kalkuliert mit 10,7 Kilowattstunden (kWh) Verbrauch auf 100 Kilometer. Das entspricht dem Äquivalent eines einzigen Liters Benzin. Das rechnet sich. Wird der i MiEV nämlich zum nächtlichen Niedertarif von 10 Rappen pro Kilowattstunde an der 220-Volt-Haushaltssteckdose aufgeladen, kostet der Treibstrom für 100 Kilometer Fahrt knapp 1.10 Franken. Das ist rund siebenmal weniger als für einen benzingetriebenen Kleinwagen.
- 10,7 Kilowattstunden (kWh) Verbrauch auf 100 Kilometer = 1605kWh pro Jahr für 15000Km
Tesla: 2000kWh für 15000Km/Jahr
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http://www.teslamotors.com
- Tesla has a 53 kWh battery and supposedly a 250 mile range on one charge. So it would cost you $10 to go 250 miles. About a quarter of what it would cost to drive the same distance in a comparable gasoline sports car.
- Angaben für Tesla auf e-mobile.ch:
13.3kWh/100Km, dh. bei 15000Km/Jahr ungefähr um die 2000 kWh Verbrauch *0,2 = 400.-/Jahr, oder für 12000 Meilen (19311,6 km) 2872,8 kWh pro Jahr, d.h. 574.50.-/Jahr
Aptera: 600 kWh pro Jahr für 12000 Meilen (19311,6 km)
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http://www.aptera.com
- 100 Mile will have cost you $0.50 at the end of the day", d.h. 2.5kWh für 100 Meilen bei $0.10 pro kWh = 600 kWh pro Jahr bei 12000 Meilen Pro Jahr, Range 100? Miles
- The Aptera Typ-1e has a projected range of 120 miles on pure electricity and the Typ-1h a projected fuel economy of 300 mpg for the first 120 miles of driving.
- The vehicle will range in weight from 1500 to just under 2000 lbs.
- Zweites Statement: Aptera is supposed to be more efficient. Their original specs were 10 kwh and 100 miles on one charge (at 65 mph). $1.75 for 100 miles.
TH!NK-city
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http://www.think.no/think/TH!NK-city
2,5 l Benzinäquivalent für 100 km
Zebra-Batterie Fahrzeuge www.cebi.com – CH Hersteller
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www.cebi.com / Stabio CH
siehe auch Quelle http://www.e-mobile.ch/index.php?pid=de,2,21
Smart Pure Elettrica: 2250kWh für 15000 KM
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- Seats: 2
- Speed: 100 km/h
- Range: 105 km
- Consumption : 15.00 kWh/100 km, d.h. = 1800kWh für 12000 KM
Panda Elettrica: 2370kWh für 15000 KM
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- Seats: 4
- Speed: 110 km/h
- Consumption: 15.80 kWh/100 km, 2370kWh für 15000 KM
- Range: Urban Traffic 120 km, Extra Urban 115 km
- Recharging time: 8 hour, Partial recharging allowed
Twingo Quickshift Elettrica: 2475 kWh für 15000 KM
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- Seats: 4
- Speed: 120 km/h
- Consumption : 16.50 kWh/100 km, d.h. = 2475 kWh für 15000 KM
- Range: Urban Traffic 135 km, Extra Urban 125 km
- Recharging time: 8 hour, Partial recharging allowed
„Im Durchschnitt verbraucht ein Elektroauto für vier Personen knapp 25 kWh/100 km. Dies haben Erhebungen im Rahmen des Grossversuchs in Mendrisio im Tessin und den Partnergemeinden ergeben. Umgerechnet entspricht diese Endenergie etwa 2,5 l Benzin.“
Quelle http://www.e-mobile.ch/index.php?pid=de,1,81
KDB_Geneva 09.09.2009
Interessante Zusammenstellung von Daten! Nur zwei wichtige Punkte fehlen: die enorm hohen Investitionskosten der Li-ionen Batterie: 1500-2200 CHF/kWh - und die Lebensdauer der Batterie ca. 3 Jahre (mit 20% Kapazitätsverlust). Damit Elektroautos wie der i MiEV verkäuflich sind, werden beträchtliche Subventionen angeboten. Es heisst in Japan: 40% !!!
Es hat schon seinen Grund, wenn Autokonzerne wie BMW (X6) und Porsche (Panamera, Caxenne) Hybridfahrzeuge mit der leistungsstarken, innovativen NiMH-Batterie (Basis: Titan-Nickel-Metallhydrid) auf den Markt bringen, weil die erhofften Verbesserungen der Li-ion Technik in der Energiedichte ausbleiben oder vielleicht noch ein Jahrzehnt Entwicklung benötigen. Auch Sicherheit und Lebensdauer dieses Speichers sind z.Zt. noch sehr fragwürdig.
Inzwischen macht NiMH grosse Fortschritte in der Energiedichte: ca. 100 Wh/kg - vergleichbar mit dem LiFePO4 System, das einzige Li-System, das verbesserte SIcherheit bei Überladung für sich buchen kann.. NiMH dominiert den weltweiten Markt der Hybrids mit über 2 millio. Fahrzeugen von Toyota (Prius, Lexus), Honda (Insight), Ford und GM.
Auch die kürzliche Übernahme der Produktions- und Lizenzrechte an NiMH vom US-Lizenzgeber ECD-Cobasys an Bosch-Samsung (SB LiMotive) zeugt vom steigenden Interesse an diesem Alternativ-System, dessen Investkosten um den Faktor 3-4 geringer sind als für Li-ion.
DR Albiez 24.09.2009
Diego, die angaben sind nicht vollständig. Seit neuem ist ein 1 Plätziges Elektrofahrzeug auf dem Markt mit dem namen nanoPW. diese Fahrzeug soll einmalige leistungsdaten und höchste effizienz aufweisen. Ich bin auf die Webseite www.nanopw.com gestossen. gruss patris
Peter Bachmann 24.09.2009
Lieber Dr Albiez, mit allem Respekt , dass die unnötigen Offroader verschwinden sollen finde ich ja auch. Aber mit solchen "Eierautos" entwickelt man doch am Markt ebenso vorbei. Wenn ein E-Mobil schon nicht wintertauglich ist, sollte doch ein minimaler Komfort -und Sicherheit angestrebt werden. Ich hatte mir mal einen Traum erfüllt und einen 2-Plätzer (Honda CRX Targa) gefahren. Es war m.E. nach dem 4WD das zweitdümmste Auto der Welt.
tobias Wülser 30.01.2010
Wir werden am 5. Juni 2010 in Sanghai mit unserem elektrifizierten Zerotracer (Elektro Kabinen Motorrad) an der World Expo unsere Weltumrundung starten. Wir sind das einzige Schweizer Team mit Schweizer Design / Engineering und Antrieb von Brusa. Mit dabei ist das Schweizer Fernsehen mit Reporter Unterwegs/ Einstein, CNN , BBC und National Geographic mit einem 7-teiligen Dokumentarfilm.
www.zerotracer.com
Peter 20.08.2009
Ich wohne in Malaysia, einem noch-OPEC-Land, aber am letzten PV-Forum erklärte ein Regierungsmitglied, dass man in 10-15 Jahren zum Treibstoffimporteur würde...
Die Antwort auf die Frage des E-Mobils ist also nicht ob, sondern wann endlich. Nachdem Amerika die Gesamtserie des EV1 verschrottete müsste der Anstoss also von Europa kommen. Die Technologie ist schon lange reif, auch bezüglich Speicherung im Netzverbund...
Fabian 27.08.2009
General Motors beginnt im November 2010 mit der Massenproduktion des Chevrolet Volt. Im Sommer 2009 wurden bereits 80 Pre-Production Volt produziert welche nun diversen Tests unterzogen werden.
Der Chevy Volt ist ein Fahrzeug, das primär durch Strom angetrieben wird – dank eines T-förmig angeordneten Lithium-Ionen-Batterie-Blocks mit einem Energiegehalt von 16 Kilowattstunden. Dieser versorgt den Elektromotor mit Strom, der für eine Reichweite von bis zu 60 Kilometern sorgt. Wenn die Batterieleistung erschöpft ist, dient ein sparsamer Benzinmotor als Stromgenerator. Der Benzinmotor kann auch mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff E85 betrieben werden, einer Mischung aus 85 Prozent Ethanol und 15 Prozent Benzin. Die Batterie kann über eine ganz normale Steckdose innerhalb von nur drei Stunden aufgeladen werden.
In Europa wird er ab 2011 erhältlich sein. Auch als Opel Ampera mit leicht verändertem Design.
www.chevyvolt.com
TINA 04.09.2009
Elektroautos und Atomkraftwerke sind gut für Arbeitsplätze!
Jürg S. 08.04.2010
Elektroautos schaffen auch nicht mehr Arbeitsplätze als Benziner. Die AKW's kommen mit minimalem Bestand zur Überwachung aus. Vielmehr Arbeitsplätze würde mit der alternativen Energie geschaffen. Und dabei gehen wir auch nicht das Risikos eines GAU ein.
Claudio 31.08.2009
Wir können bereits heute durch die Wahl des effizientesten Verkehrsmittels enorme Einsparungen im CO2-Ausstoss erreichen und müssen nicht auf die Elektrifizierung des gesamten Automobilparks warten. Durch Förderung des Langsamverkehrs und (emmissionsgerechte) Besteuerung der Treibstoffe (CO2 Steuer analog Brennstoffe) liesse sich ein Umsteigeeffekt erzeugen. Die Elektrifizierung der Motorfahrzeuge ist zwar begrüssenswert, ändert aber das Verhalten der Verkehrsmittelwahl nicht. Der konventionelleFahrzeugbau müsste komplett überdacht werden (vgl. Loremo) um eine merkliche Effizienzsteigerung zu erreichen.
Sandro 31.08.2009
Strom aus Kernkraftwerken ist Voraussetzung für Erreichung von Klimaschutz. Egal ob nun Elektroautos oder Elektroheizungen die Umwelt schützen sollen.
Italien erzeugt den Strom mit Kohle, Schweröl und Erdgas. Da ist jedes Kernkraftwerk eine wahre Wohltat!
Berlusconi wird von der Skandalfigur zum Staatsmann!
Peter Bachmann 10.09.2009
Da in 10 - 15 Jahren das Oel ausgeht, ist die letzte Frage überflüssig. Sogar die Autonation D hat endlich begriffen, dass Ferdinand Porsche schon vor hundert Jahren weiter war und auch Hayek war mit dem Smart auf dem richtigen Weg. Doch die Amis hatten 2006 die gesamte Serie ihres EV1 verschrottet. Es sind eben auch Politiker wo nicht richtig ticken mit viel Lärm rund um das Klima.
Mit dem künftigen E-Mobil wird gleichzeitig auch das Speicherproblem gelöst, auch wenn PV erst im Promillebereich operiert. Kernkraft ist ja auch nur eine Übergangslösung...
Jürg S. 12.09.2009
@ Tina: Das Argument Arbeitsplatz liegt schief. AKW brauchen wenig Personal zum Betrieb. Mehr Arbeitsplätze würden geschaffen wenn die alternativen Technologien endlich im gleichen Mass gefördert und entwickelt werden wie die Grosstechnologie Atom.
Markus Alder 19.10.2009
Das Argument "Arbeitsplätze" kennt man schon von der Landwirtschaft, die bekanntlich auch subventioniert werden muss. Immerhin bringt die Landwirtschaft in der Schweiz einige Vorteile, man denke an die erhöhte Versorgungssicherheit, kürzere Transportwege, die Besiedlung von Randgebieten und die Pflege der Landschaft.
Die Alternativenergien nützen dagegen nur den Subventionsempfängern, die Allgemeinheit muss lediglich die Nachteile hinnehmen, z. B. lärmende und vogelmordende Windräder, die teure Entsorgung giftiger Solarzellen und die Verschandelung der Landschaft für eine sehr geringe Stromproduktion. Weil die Energiedichte der von den "Grünen" favorisierten Alternativenergien sehr gering ist, lohnt sich die Gewinnung nicht. Bei der Stromerzeugung führen die raschen Schwankungen zu grossen Problemen, wie z. B. bei der Windenergie.
Kernenergie ist keine "Übergangslösung", vielmehr ist sie wegen der hohen Energiedichte und den sich daraus ergebenden Vorteilen eine Zukunftsenergie, die erst am Anfang der Entwicklung steht.
Heute werden (leider vor allem in Asien) Reaktoren der 3. Generation gebaut, die eigentlich "nur" verbesserte Leichtwasserreaktoren sind.
Die 4. Generation, die in den nächsten Jahren entwickelt werden wird, wird sehr viel stärker auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sein, entsprechend wird eine Vielzahl von Reaktortypen unterschiedlicher Grösse und Technologie auf ihre Tauglichkeit untersucht.
Schnelle Brüter, die aus nicht spaltbarem Uran 238 und Thorium spaltbaren Brennstoff "erbrüten" können, werden dazu gehören, aber auch speziell einfache und wartungsarme Reaktoren für Fernheizungen sowie Hochtemperaturreaktoren verschiedener Typen zur Lieferung von Prozesswärme für die Industrie.
Ebenso wird die Verwertung von hochradioaktiven Spaltprodukten in speziellen Reaktoren angestrebt.
Weil die Kernenergie weltweit eine ausreichende Energieversorgung ermöglicht, besteht immerhin die Möglichkeit, dass alle Menschen am Wohlstand teilhaben können. Mit wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Energie aus Kernkraft können Rohstoff- und Abfallprobleme gelöst werden, die Meerwasserentsalzung kann wirtschaftlich betrieben werden und die Wirtschaft läuft.
Anders rum 24.11.2009
Da das Solarmodul keine giftigen Stoffe enthält, entstehen auchkeine gefährlichen Abfälle. Photovoltaikanlagen können bei entsprechender Herstellungstechnik vollständig wiederverwertet werden. Glas und Silizium lassen sich einfach wiederverwerten. Problematisch ist allein die Auflösung des Modulverbundes, der auch Kunststoffe enthält.
Wenn Einem der technische Verstand fehlt sollte er vielleicht mit seinem technischen Pseudowissen etwas sorgfältiger rumfuchteln!
Jürg S. 20.10.2009
Dass ein Atom-Turbo keine Freude an Alternativ-Energien hat ist klar. Das Geschäft soll offenbar den grossen Energie-Konzernen vorbehalten bleiben. Da scheut man sich auch nicht, unsinnige Behauptungen von giftigen Solarzellen und vogelmordenden Windrädern in die Welt zu setzen. Und ach ja, AKW-Kühltürme verzieren doch die Landschaft auch wenn sie x-fach breiter und höher als eine Windturbine sind. Wenn nach all den Jahrzehnten und den investierten Millionen die Kernenergie immer noch am "Anfang der Entwicklung" steht, wie lange geht es denn bis sie erwachen ist?
Anders rum 24.11.2009
Die Kernspaltungsenergie der heutigen KKWs wird gar nie erwachsen werden und möglicherweise so ca mit dem alten Alder von dieser Welt verschwinden.
Überlebenschance kann die Atomenergie einzig in der Form von Kernfusion haben, die Nachahmung von Sonnenenergie also.
Unter den Nachwehen verursacht durch die heutige KKW-Technik werden allerdings noch viele zukünftige Generationen zu leiden haben - leider.
Diego 23.12.2009
Die Industrie sollte sich in einem ersten Schritt nicht auf den hundertprozentigen Ersatz für die heute existierenden Fahrzeuge konzentrieren. Diese hatten ja auch hundert Jahre Zeit zu reifen und waren, wie wir heute wissen, ja auch unersättlich im Durst, sprich sie waren nicht nachhaltig! Man stelle sich vor – die Menschheit hat es geschafft einen riesigen Planeten künstlich zu erwärmen. Das nenne ich wirklich eine grosse Leistung!
Die erste Generation von Elektroautos muss meiner Meinung nach nur 150 Km Distanz erlauben. Dies reicht aus, um neunzig Prozent der nötigen Fahrten im Alltag zu bewältigen. Studien in den USA haben gezeigt, dass der Durchschnittsamerikaner 40 Meilen (64Km) pro Tag zurücklegt. Und dies in einem Land mit viel grösseren Distanzen als in der Schweiz. Den Haushalten denen dies nicht reicht stehen ja auch noch der öffentliche Verkehr, eine Mobility-Mitgliedschaft, die Hybrid-Technologie bei Toyota und anderen oder die Range Extender Technologie wie sie beim GM Volt eingesetzt werden soll, zur Verfügung. Für die täglichen Fahrten reicht die Batterie bis 64 Kilometer. Darüber hinaus wird der Verbrennungsmotor benutzt. Wichtig ist doch nur, welcher Verbrauch übers Jahr unter dem Strich übrig bleibt. Und der sollte möglichst nahe bei Null liegen.
Aber einfach nur über Fahrzeugleistungen zu diskutieren dringt wahrscheinlich nicht zum eigentlichen Problem vor.
Vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung und dem Öl Peak wäre es sehr wünschenswert, wenn wir schon in Kürze bei den Händlern mehr Hybrid- und Elektrofahrzeuge kaufen könnten, wenn auch am Anfang mit kleinen Kompromissen.
Ich denke, dass wir alle noch nicht die Tragweite der vor uns stehenden Veränderungen in den nächsten zwanzig Jahren begriffen haben. Die Ölproduktion ist an ihrem Maximum angelangt und wird nun ständig abnehmen. Das bedeutet, dass Benzin, Heizöl und alle Dinge die auf Öl basieren ab heute immer teurer werden - also Alles. CO2-Zertifikate werden die Preise auch noch in die Höhe treiben.
Nun stellt sich uns die Frage, ob wir mit diesem Wissen über die Zukunft so weitermachen wollen wie bisher und dabei unseren Wohlstand aufs Spiel setzen, oder ob wir sofort die Weichen für ein neues Zeitalter stellen wollen. Ich bin für die zweite Möglichkeit. Wir haben ja Nichts zu verlieren, im Gegenteil. Verlieren werden wir nur wenn wir keine Veränderungen einleiten.
Dies ist schon lange eine politische und kulturelle Diskussion, und nicht so sehr eine technische. Wollen wir später einem Flüchtling einer untergegangenen Insel erklären, „die Batterien seien halt damals, als man hätte handeln sollen, noch nicht so weit gewesen!“ ? Die selbe Antwort müssen wir auch unserer wegen Schneemangel geschädigten Tourismus-Industrie geben. Sie sehen wohin ich will.
Es geht hier um Moral und nicht so sehr um die Technik. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob in einer von der Finanzkrise geschüttelten Welt noch ein wenig Moral übrig geblieben ist.
Hoffen wir für uns alle das Beste. Erkennen wir die Zeichen und beginnen endlich zu handeln.
Der Ende Jahr ausgetragene Klimagipfel in Kopenhagen ist der nächste Meilenstein auf der Reise in diese unsichere Zukunft. Sagen wir unseren Politikern wohin die Reise gehen soll, damit sie in Kopenhagen die richtigen Massnahmen einleiten. (Als ich diesen Blog zum ersten Mal veröffentlichte, stand Kopenhagen noch auf der Agenda und ich war noch hoffnungsvoll...)
Ich hoffe, dass die Leser meines Kommentares erkennen, dass es nicht nur um die Entscheidung Elektroauto oder nicht geht. Es stellen sich Fragen mit viel grösserem Horizont, deren Beantwortung unsere Zukunft bestimmen werden.
KDB_Hyb 23.12.2009
@Diego hat zwar in vielem Recht, aber die essentielle Frage bleibt, ob Voll-Elektrofahrzeuge je bezahlbar werden. Für 150 km Reichweite werden ca.. 20 kWh Kapazität benötigt, die mit Li-ion Batterien immer noch 18'000 € kosten und deren Lebensdauer und Zuverlässigkeit noch in den Sternen steht. Die Kosten für Lithium sind aufgrund der Nachfrage um den Faktor 6 gestiegen. Selbst chines. Produkte sind nicht viel billiger. Die mögliche Weiterentwicklung von Batterien wird enorm überschätzt : man ist schon kurz vor dem Ende der Fahnenstange. Angaben von 3-5x heutiger Energiedichte sind völlige Utopie. Die kostengünstige Lösung sind Plug-in Fahrzeuge, die weniger Kapazität benötigen und z.T. onbord geladen werden können. Und wenn man dazu noch die 4x preiswwertere und zuverlässige NiMH-Batterie einsetzt wie bei Toyoyta, Honda, Goldpeak etc, dann kauf auch ich mir einen Plug-in.
Marius 10.06.2010
Es gibt ein lieferbares Elektro-Leichtbaufahrzeug, welches nur 10kWh/100km braucht bei einem Gesamtgewicht von nur 550 kg und gleichzeitig toll aussieht. Das ist ökologische Fortbewegung. Auch wenn dahinter ein AKW-Strommix steckt, ist das immer noch wesentlich besser als 1.4 to VW Golf 6 zu bewegen. Googled mal nach ivolt und Tazzari ...
Diego 23.12.2009
@KDB_Hyb schrieb "...aber die essentielle Frage bleibt, ob Voll-Elektrofahrzeuge je bezahlbar werden."
Dies ist tatsächlich ein wichtiger Punkt. Denn letztendlich geht es immer um die Kosten.
Die Preispolitik von Tesla Motors in den USA scheint mir Mut zu machen. Sie wollen den Model S genannten Siebenplätzer (5 Erwachsene, 2 Kinder) mit 483 Kilometer Reichweite 2011 für $57'400 auf den Markt bringen (http://www.teslamotors.com/models). Dass Tesla die Technik beherrscht und wissen wovon sie sprechen, das haben sie mit dem Tesla Roadster gezeigt. Der Model S ist eher ein Luxusauto, das heisst, dass es noch ein paar Stufen kleiner und billiger geht. Und nicht alle brauchen diese Reichweite. Wenn dann noch vom Staat die Mehrwertsteuer weggelassen und ein Steuernachlass gewährt wird, dann befinden wir uns schon ein einer Preisgegend, die den heutigen Autopreisen für ein vergleichbares Auto nahe kommt. Zieht man davon noch die Mehrkosten von Benzin gegenüber Elektrizität ab (Elektromotoren sind um einiges effizienter), dann ergeben sich unter dem Strich billigere Totalkosten für dieses Fahrzeug. Für diejenigen die eine Solaranlage auf dem Hausdach ihr Eigen nennen, wird die Rechnung noch einmal billiger, natürlich über einen längeren Horizont gerechnet. Und das Potential von Leichtbau-Technologien im Automobilsektor ist noch längstens nicht ausgeschöpft. Gewicht ist einer der Hauptgründe für grössere und teurere Batterien. Ich denke auch, dass mit der Massenproduktion Batterien billiger werden.
So scheint es mir, dass Elektroautos schon heute durchaus Sinn machen. Und ich teile die Ansicht nicht, dass „... die mögliche Weiterentwicklung von Batterien enorm überschätzt wird“, und dass „ ... man schon kurz vor dem Ende der Fahnenstange“ ist. Die ganze Dynamik in diesem Sektor hat ja erst begonnen. Wer hätte Ende der Achziger Jahre gedacht, dass ein heutes Mobiltelefon mehr Leistung hat als ein damaliger Computer und die Batterie mehr als einen Tag durchhält?
Ein anderer Punkt:
Es scheint überhaupt ein Problem der erneuerbaren und neuen Technologien zu sein, dass man diese Anschaffungen als Investitionen mit einer längeren Amortisationszeit betrachten muss. Auf eine längere Zeitspanne hinaus gerechnet spart man damit einiges an Geld. Die Anschaffungskosten sind jedoch hoch. Es ist quasi eine Vorfinanzierung der künftigen Verbräuche. Dies gilt für einen A++ Kühlschrank, für Sparlampen und eben auch für ein Elektrofahrzeug oder eine Hausrenovation zum Passivhaus-Standard. Eine Solaranlage ist eine Vorfinanzierung für den Stromverbrauch der nächsten dreissig Jahre, so lange hält diese. Unter dem Strich kommt aber eine Einsparung heraus.
Nun ist es aber so, dass wir in einer von schnellem Konsum und billigen Energien geprägten Welt nicht so denken. Der Wechsel zu einer nachhaltigen Welt bedeutet, sein Denken und Handeln ändern zu müssen und auf einen langen Horizont hin zu planen. Aber genau dies ist eine Schwäche des Menschen. Wechsel, oder auf Neudeutsch Change Management ist nicht sein Ding. Lieber macht man das was man kennt. Da wird dann von einem potentiellen Autokäufer der Kaufpreis eines heutigen Fahrzeugs direkt mit dem Kaufpreis eines Elektroautos verglichen. Dass die Rechnung aber wie oben ausgeführt mehr Faktoren einschliesst, um zu einem vergleichbaren Resultat zu kommen, wird noch einiges an Aufklärung und Zeit beanspruchen.
Deshalb gibt es ja auch noch andere Finanzierungsmodelle, wie sie etwa von Nissan mit den Leaf Elektroauto angedacht werden. Das Auto wird zum gleichen Preis verkauft wie heute und die Batterie wird geleast. Die Leasingkosten für die Batterie entsprechen dann in etwa den monatlichen Benzinkosten an der Tankstelle.
Oder die Idee von Project Better Place in Zusammenarbeit mit Nissan/Renault, Batteriewechsel-Stationen einzurichten. Man zahlt dann einfach für den Batteriewechsel. Daran gefällt mir allerdings nicht, dass hunderttausende Tankstellen ausgerüstet werden müssen.
Ich denke, dass der Marktmechanismus für jede Käuferschicht das passende Elektroauto-Angebot zum entsprechenden Preis hervorbringen wird. Sich schon jetzt nur auf die eine oder andere Technologie einzuschiessen finde ich gefährlich, denn dies schränkt den möglichen Horizont ein und behindert die Kreativität. In unserer heutigen Welt werden doch auch jeden Tag neue Ideen erzeugt, umgesetzt und haben dann Erfolg oder scheitern.
Wichtig im Zusammenhang mit Elektroautos ist es jedoch, dass die Staatengemeinschaft die Kostenwahrheit für fossile Brennstoffe und die CO2-Kosten durch verschiedenste Mechanismen (Besteuerung, Zertifikate etc.) möglich macht. Über die effizienteste Art dies zu tun wird im Moment noch gestritten. Aber ohne diese Kostenwahrheit werden viele gute Ideen scheitern. Wir sind jedoch schon heute an einem Punkt angelangt, an dem die hohen Energiepreise neue Modelle attraktiv erscheinen lassen. Die in Zukunft stetig abnehmende Ölproduktion, aber immer noch steigende Nachfrage ist da nur förderlich, denn sie verteuert die fossilen Brennstoffe.
Wie ich schon im vorherigen Eintrag versucht habe aufzuzeigen, ist dies alles schlussendlich nicht so sehr eine technische Frage, sondern eine moralische und kulturelle.
Wollen wir unseren Wohlstand sichern?
Wollen wir für unsere Kinder eine bessere Welt hinterlassen?
Wollen wir dem Kollaps verhindern um Spannungen zu verhindern?
Wollen wir unser Überleben sichern?
Wollen wir Inselstaaten untergehen lassen?
Wollen wir den Armen dieser Welt noch mehr Probleme aufhalsen?
Wollen wir?
Diese Fragen sind kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, sondern ein Aufruf an jeden Einzelnen und jede Einzelne schon heute zu agieren, anstatt in Zukunft nur mehr zu reagieren.
Denn dieser Wandel braucht Zeit. Lernen wir lieber heute, in einer friedlichen und geregelten Welt diese Diskussionen zu führen, anstatt in einer durch Ölknappheit und explosiv gestiegene Preise angespannten Welt.
Mehr über das was man mit Effizienz tun kann in meinem Beitrag unter: http://www.immergenugstrom.ch/videos/welche-energien-sind-die-stromlieferanten-der-zukunft#comment-694
kdb_hyb 28.03.2010
Sehe erst jetzt den Kommentar von @Diego, sorry.
Die Hoffnung, gerade von Tesla ein akzeptables Elektroauto zu erhalten, scheint mir sehr fragwürdig, da auch andere Angaben über den Roadster nicht neueste Technik präsentieren: (1)Tesla verwendet immer noch die überholte Technologie der Verschaltung von 8650 Laptop-Zellen als Energiequelle mit dem erhöhten Risiko des Ausfalls einzelner Zellen, das durch aufwendige elektronische Kontrollen pro Modul eingeschränkt werden muss. (2) Die überaus günstigen elektrischen Verbrauchswerte 13.3 kWh/100 km für ein 1300 kg (davon 450 kg Li-ion Batterie) Fahrzeug bleiben ein Mysterium ? Zum Vergleich: kürzlich wurde der Mitsubishi iMiEV (1080 kg) getestet (Ref: MM-Auto v. 22..03.10). Hersteller-Angaben: 11.1 kWh/100 km. Test (mit 2.5 Personen): 25.3 kWh/100 km. Der Wert der Reichweite sank damit von 140 auf 67 km. Es fehlt effektiv an ehrlichen Verbrauchswerten als Funktion von Gewicht und Fahrweise! Das grösste Fragezeichen bleibt die Lebensdauer (Zyklenfestigkeit) der Batterie, d.h. Kapazitätsabfall pro Jahr.
Tina 30.01.2010
Elektrovelos, Elektrodreiräder, Elektroautos, Elektroheizungen, Elektrogrill, Elektrostahl, Elektrochemie.....
Mobilität, Behaglichkeit, Luxus, Arbeitsplätze und Exporte beruhen immer mehr auf zuverlässigem und billigem Atomstrom!
Alfred 27.04.2010
kdb_hyb
Die Verbrauchsdaten des Teslaroadster sind überprüfbar. Der Tesla Roadster ist schon lange kein Prototyp mehr. Ueber 1000 Wagen sind unterwegs und haben gesamthaft mehr als 4 Millionen Kilometer hinter sich gebracht. Ich kenne keine Batterie, in Serie gebaut und bewährt, die die Daten der Tesla Batterie übertrifft. Der Antrieb des Teslaroadsters mit einem EPA-Zyklus Verbrauch von etwa 130 Wh/km (ca 100 Wh/tkm) ist tatsächlich sehr effizient und nicht einfach zu überbieten.
Mehr zu diesen Zahlen habe ich mal hier und den dort folgenden Seiten zusammengestellt: http://is.gd/bK2h0
- Alfred
Alfred 28.04.2010
Die EPA-Zyklus Verbrauchszahlen des Tesla Roadster sind nicht mysteriös, aber sind auch tatsächlich keine Selbstverständlichkeit: Sie sind das Resultat einer Ingenieurleistung, die man nur bewundern kann. Das Antriebssystem ist sehr effizient und das zu erreichen war keineswegs eine einfache Sache. Ueber 1000 Wagen sind mittlerweile unterwegs (40 Stück allein in der Schweiz) und haben zusammen mehr als 4 Millionen Km zurückgelegt. Auch die Batterie des Roadster wurde meines Wissens noch von keinem anderen käuflichen Konzept übertroffen. Ein paar Zahlen und Referenzen zum Thema habe ich mal auf der folgenden und den angrenzenden Seiten zusammengestellt: http://is.gd/bLGLK
- Alfred
kdb_hyb 29.04.2010
Ueber Verbrauchswerte kWh/100 km lässte sich trefflich streiten, aber das ist nicht das entscheidende Kriterium. Wie schon oben ausgeführt, ist es die überholte Technologie der Verwendung von 8650 verschalteter Laptop Zellen, die mich abhalten würde, jemals ein solches Auto zu kaufen. Ingenieurskunst von TESLA in allen Ehren, aber in diesem Punkt ist von dieser Kunst nicht viel zu spüren. Der Grund ist für mich klar: Laptopzellen vom Typ 18650 u.ä. gibt es z.Zt. in grossen Stückzahlen am Markt und zu günstigen Preisen (ca. 800 €/kWh). Man muss schon einiges von Hochenergie-Batterien verstehen und langjährige Entwicklungserfahrung haben, um Elektrofahrzeuge im Detail zu beurteilen. Käufer solcher Produkte sind keine Referenz, für die meisten ist die Batterie nur ein silberner Kasten, der hoffentlich einige Jahre hält.
Andere Elektroautos sind in Punkt Batterie-Architektur schon viel fortschrittlicher z.B. : Mitsusbishi iMiEV oder Nissan LEAF mit Grossflächen-Elektroden und damit reduziertem Ausfall-Risiko.