Dialogforum

Grüner Strom dank Kernkraft?

20.10.2009

In Deutschland soll Strom aus Kernkraft künftig teurer werden. Mit den Mehreinnahmen soll grüner Strom gefördert werden. Über diese Idee wird derzeit bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP diskutiert. Auch in der Schweiz steht ein ähnlicher Vorschlag zur Debatte.

Die neue deutsche Regierung möchte den Atomausstieg rückgängig machen. Statt alle deutschen KKW bis 2022 vom Netz zu nehmen, sollen sie länger laufen. Als Gegenleistung müssten die Kraftwerkbetreiber einen Teil ihrer Gewinne abführen. Mit dem Geld würde grüner Strom gefördert. Diese Idee könnte auch in der Schweiz Schule machen. Gemäss einem parlamentarischen Vorstoss im Nationalrat von Grünliberaler Seite soll Atomstrom künftig durch eine Risikoprämie von fünf Rappen pro Kilowattstunde verteuert werden. Der Ertrag von jährlich geschätzten 1,3 Milliarden Franken (2010 bis 2030) würde dann zur Förderung erneuerbaren Energien eingesetzt. Hat die Idee in der Schweiz eine Chance?

  • Peter Bachmann 20.10.2009

    D hat unter lauter Politstress vergessen, worum es eigentlich geht in der Energiepolitik -um die Versorgung der Bevölkerung! Auch Schröder hatte nicht weit gedacht, als er quasi über Nacht alle KKW's stillegen wollte.
    Das geht ganz einfach nicht, sondern es ist ein gesunder Mittelweg zu suchen -auch in der Schweiz.
    Die Energie (auch der Strom) ist zu billig, darum wird er vergeudet. Zusatzrappen schaffen das Restrisiko auch nicht aus der Welt, im Gegenteil, es wird dann woanders eingespart.

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    • marti beat 26.10.2009

      dies ist tendenziell eine gute nachricht,obwohl prioritaeten anderswo als bei kernenergie zu setzen sind.

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    • Alter Sozi 01.11.2009

      Das Grosskapital wird immer aggressiver. Die wollen keine neuen KKW, weil sie so den Strom teurer machen und so im liberalisierten Strommarkt riesige Gewinne einfahren wollen.
      Die Bonzen wollen die Gewinne privatisieren und die Kosten sozialisieren!

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      • Willi Höhener 01.11.2009

        Alter Sozi,
        Sag mit bitte was du sagen wolltest oder habe ich richtig verstanden? Die Grünen wollen den Strom mit ihren Solarzellen und Windkraftanlagen verteuern um die schweiz. Industrie zu zerstören. Dann brauchen wir keine ausländische Arbeitskräft mehr und damit sind viele Umweltprobleme gelöst.

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        • Alter Sozi 01.11.2009

          Gier löst gar keine Probleme!

          Die wollen mit teurem Strom Gewinne in ihre Schatullen fliessen lassen, daher Privatisierung von Kraftwerken!

          Ist totale Sauerei!!!!!!

          Büezer sind dabei Verlierer!

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  • Andreas Keller 20.10.2009

    Der parlamentarische Vorstoss der Grünen sieht einen Zuschlag von 5 Rappen pro Kilowattstunde vor, das ist viel zu happig und macht keinen Sinn! Höchsten über den Zuschlag von einem Rappen könnte man diskutieren, wobei der immer stärker drohende Versorgunsgengpass in der Schweiz damit auch nicht gelöst ist - das Potenzial von erneuerbaren Energien ist auch bei starker Subventionierung einfach viel zu gering, auf diese Weise kann unsere Versorgunsgsicherheit zukünftig nicht gesichert werden!

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  • M.Meyer 22.10.2009

    Wenn's EU-weit gilt, kann man diesen Weg gehen. Es müssen nicht gleich 5 Rp sein !

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  • Peter Bachmann 22.10.2009

    23.10.09,06:00 Morgennachrichten in Kuala Lumpur: 2025 will Malaysia sein erstes KKW in Betrieb nehmen. Na super. Man mag hier gerademal Minarette bauen können, aber keine atomsicheren Reaktoren, wo die Hütten noch bei jedem Erdstoss zusammenfallen wie Pappschachteln. Aber man holt sich dann Chinesen zu Hilfe, Qualitätsstandard: Hauptsache billig! Da kann sich die Welt ja freuen: Die nächste Nuklearkatastrophe kommt bestimmt. Dies nur nebenbei.
    Man bedenke aber, dass Energie ein weltweites Problem wird und ausser Sonne, Wind und Wasser hat die kleine Schweiz keine Rohstoffe. Mal abwarten wie es mit der Gaslieferung aus Russland diesen Winter klappt...

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  • Willi Höhener 23.10.2009

    Solarstrom kostet mit den notwendigen Speichermöglichkeiten Fr. 1.-- per kWh. Welcher "Grüne" ist bereit das zu bezahlen. Ich wette, kein einziger. Bezahlen sollen es die andern. Mit 5 Rp pro kWh auf jedem kWh Atomstrom könnten ca. 5% des Atomstromes der Schweiz durch Solarstrom ersetzt werden. Das kann uns kein AKW ersetzen den alleine die Zunahme des Strombedarfes ist bedeutend höher.
    Windenergie wäre da schon wirtschaftlicher aber wo platzieren wir diese Turbinen. Für den Ersatz eines er neu geplanten AKW mit einer Jahresarbeit von ca. 11'000 GWh benötigten wir ca. 2750 Windturbinen der neuesten Generation. Zusätzlich würden wir ein Speicherpumpwerk mit ungefähr der Leistung des neu zu bauenden Lindt Limmern für den Ausgleich benötigen.

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  • Willi Höhener 26.10.2009

    Unser Rudolf Rechsteiner , der bekannt ist für seine Wunschträume in Sachen Energie verläst uns als Politiker. In seiner Abschlusswürdigung erwähnt er seine Erfolge. Er brüstet sich damit dass Dank Einspeisevergütungen heute Baueingaben für Kraftwerke in der Leistung von 6600 GWh vorlägen. Ein Teil davon betrifft Wasserkraft sodass noch ca. 5000 GWh auf andere erneuerbaren Energien fallen. Wenn alle Projekte bewilligt würden fehlten uns nach der Abschaltung unserer Kernkraftwerke cirka 20'000 GWh. Würden wir 50 % der Ölheizungen auf Wärmepumpen umstellen benötigen wir zusätzlich 11'000 GWh. Wenn wir noch 20 % der Autos auf Elektroautos umstellen könnten fehlen uns nochmals ungefähr 10'000 GWh. Das macht ein Total der fehlenden Energie von 41'000 GWh einen Teil können wir sicher erneut mit erneuerbaren Energien kompensieren aber bei allem Optimismus werden uns ungefähr 30'000 GWh fehlen. Das heisst, dass wir in weiter Zukunft auf 3 neune KKW mit einer Gesamtleistung von ca. 30'000 GWh nicht verzichten können.

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  • Steuerzahler 29.10.2009

    Finde ich total absolut daneben, dass die Politiker den Strom für ihre Windräder noch mehr besteuern und verteuern wollen!

    Die sollen endlich neue KKW bauen, statt immer neue Schikanen erfinden!
    Politik ist einfach Luxus und Dekadenz!!!!!!!

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  • Brownie 22.11.2009

    Ich zitiere Prof. emer. G. Yadigaroglu von der ETH mit seinem Kommentar zu den Aussagen von Prof. Eichler, Präsident der ETH.

    Bemerkenswert

    Honest Broker - President Eichlers thoughtful remarks

    I wish to congratulate very sincerely President Eichler for his sobering and very wise thoughts. It is indeed time to get away from pure promotion of the political slogans (like the 2000 W society, the green energies, the natural energies) that are intended to pacify and please the public opinion (the electorate of the politicians), to make everybody feel good, while missing the fact (and refusing the discussion): they are not the only obvious solutions.

    By making the wrong or unimportant choices (like emphasizing the use and diverting resources for applications of present-day photovoltaic technology in Switzerland, a technology that is the least effective, the most expensive and has a minuscule impact on the total electricity production anyway), we are wasting time, efforts and resources that could be used much more effectively elsewhere (e.g. using the same funds to even more actively and efficiently improve the thermal insulation of existing buildings, or the efficiency of lighting or traffic systems, or simply reinforce the education of the public on how to use energy efficiently).

    Unfortunately there are no beautiful sounding slogans for these rather mundane but certainly efficient actions…

    Yes, ETH Zurich could and should be the honest broker, but unfortunately the slogans circulate even inside its walls. Yes, ETH should start with an honest and thorough internal discussion not based on ideological positions and taboos. Yes, naïve messages should be discussed before endorsing them. ETH certainly has the talents capable of doing this, but all the voices should be listened too, not only the ones that please the public.

    The European Union is politically promoting the green energies, while the European utilities are furiously installing natural gas burning plants and even coal burning plants. The European member states are making promises to comply with the prescriptions from Brussels while they well know that they will not be able to keep them. Thanks Professor Eichler for your courageous remarks.

    George Yadigaroglu - 19.11.09

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    • Steuerzahler 23.11.2009

      Dieser Beitrag verstösst gegen die Verhaltensregeln von www.immergenugstrom.ch und wurde daher gelöscht.
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  • Benedikt Jorns 23.11.2009

    Ein Grosskraftwerk durchläuft finanziell gesehen drei Phasen: Zuerst müssen grosse Vorinvestitionen gemacht werden. Dann folgt eine Zeit, in welcher dieses Geld wieder zurückfliessen muss und schliesslich sollte sich ein Grundstock für die Nachfolgeprojekte in der Kasse sammeln. Bei einem Kernkraftwerk kommt noch hinzu, dass der Rückbau der Anlage sowie die Zwischen- und Endlagerung der radioaktiven Abfälle finanziell abgesichert werden muss. Nachfolgeprojekte von KKW müssen dabei nicht zwangsläufig wieder Kernenergie nutzen. Es sind auch Kraftwerke mit erneuerbaren Energiequellen wie etwa Windturbinen-Parks, Anlagen zur Nutzung von Geothermie oder Solarkraftwerke mit Photovoltaik oder Solarthermik (z.B. Desertec) denkbar. Auf diese Weise wird die Infrastruktur zur landesweiten Stromversorgung langfristig sichergestellt. Solarzellen auf Hausdächern und andere kleine Stromerzeuger können mit ihrer vergleichsweise kurzen Lebensdauer und ihrer baulichen Koppelung an das Gebäude nicht zur langfristig notwendigen Infrastruktur der nationalen Stromproduktion gezählt werden. Die staatliche Subventionierung von Solarzellen auf Hausdächern und ähnlichen Anlagen geschieht nicht, um unsere Infrastruktur der Stromversorgung zu sichern, sondern um die Weiterentwicklung dieser noch jungen Technik im Konkurrenzkampf der Stromproduktion zu ermöglichen.

    Der ehemalige deutsche Umweltminister und heutige Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin bezeichnet alte Atomkraftwerke als „Gelddruckmaschinen“. Er lockt damit nicht nur die deutsche Energiepolitik erneut auf eine Schlingerfahrt voller Widersprüche. Er beeinflusst leider auch unseren Energieminister, welcher einmal mehr zwischen der Politik des Bundesrates und der seiner Parteigenossen in eine verzwickte Situation gerät. Ich kenne viele intelligente Deutsche, Jürgen Trittin zähle ich nicht zu diesen. Als studierter Sozialwissenschafter weiss er zwar, wie man das Volk hinter sich bringt, doch seine Sicht der zukünftigen Energieversorgung ist einseitig, tendenziös und verführerisch. Argumente seiner Gegner zertrampt er, als wären sie fauler Schnee von gestern. Dass Deutschland an verschiedenen Forschungszentren wie in Jülich und im Max-Planck-Institut die Weiterentwicklung der Reaktortechnik an vorderster Front betreibt und insbesondere im Bereich der Kernfusion zu den weltweit führenden Nationen gehört, übersieht er vollkommen. Mit gespielter Überzeugungskraft will er uns glaubhaft machen, die Nutzung der Kernenergie sei in Deutschland unumstösslich unter den Tisch gewischt. Dass sein Land mit seinen vielen Braunkohle-Kraftwerken die europaweit schmutzigsten CO2-Schleudern besitzt, überspielt er geschickt mit dem Hinweis auf den wachsenden Anteil der erneuerbaren Quellen am Gesamtenergiebedarf. Dies führt sogar dazu, dass ein deutscher Professor an der Handelshochschule St. Gallen sein Land als Vorbild für die Schweiz bei der Nutzung von erneuerbarer Energie propagiert. In Deutschland beträgt der Anteil der erneuerbaren Energie 2008 erst 7% der Gesamtenergieproduktion (siehe Wikipedia). Wir Schweizer sind jedoch mit 17% ein gutes Stück weiter in dieser Entwicklung und Österreich hat mit stolzen 23% die Messlatte sogar noch höher gesetzt. Allerdings ist Österreich wegen des „Ausstiegs aus der Kernenergie“ bei der Stromversorgung zunehmend vom Import abhängig. Dabei hat der Anteil des Atomstroms die 20%-Grenze bereits überschritten. Wie in Österreich wird auch in Italien zunehmend importierte Kernenergie für die Stromversorgung genutzt.

    Nur 17% des weltweiten Gesamtenergieverbrauchs werden heute mit elektrischem Strom abgedeckt. Wir müssen jedoch langfristig die weltweite Gesamtenergieversorgung auch ohne Erdöl, Erdgas und Kohle ermöglichen. Davon sind wir noch sehr weit entfernt. Zu ca. 80% wird der Weltenergiebedarf durch diese fossilen Brennstoffe befriedigt. Während den nächsten Jahrzehnten steigt gemäss der Internationalen Energieagentur IEA sowohl der Energieverbrauch wie auch der prozentuale Anteil der fossilen Brennstoffe weltweit stetig und spürbar. So verlagern wir z.B. unsere Güterproduktion zunehmend nach Asien und allein in China wird im Durchschnitt jede Woche ein grosses Kohlekraftwerk in Betrieb genommen. Noch in diesem Jahrhundert werden Erdöl und Erdgas zur Neige gehen. Zudem steigt der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre zusehends. In den letzten 10’000 Jahren vor Beginn der Industrialisierung lag er im Jahresdurchschnitt relativ konstant bei 280 ppm, 2007 betrug er bereits 383ppm und er steigt trotz dem Kyotoprotokoll stetig weiter. Die Weiterentwicklung der Technik zur Energiegewinnung muss in allen Bereichen fortgeführt und sogar noch intensiviert werden. Auch wenn viele es gerne anders sehen würden, es braucht alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie (inkl. Kernfusion).

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    • Steuerzahler 23.11.2009

      Baut KKW und das Problem wird gelöst!

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    • Steuerzahlender Arbeitnehmer 24.12.2009

      Was Trittin macht, ist unter jedem Hund!
      Die Heuchelei der Rotgrünen ist eine unglaubliche Frechheit gegen uns Normalbürger, die gerne arbeiten und etwas leisten, aber immer mehr mit Vorschriften und Bürokratie eingeschränkt wird.
      Es ist schon richtig, vordergründig wird Energie gespart, wenn wir Billigware aus Japan und China kaufen; insgesamt wird so mehr Energie verbraucht, denn die Billigware muss auch zu uns transportiert werden!

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  • marbea 24.12.2009

    akw erfahren on vielen einsendern eine positive würdigung,in der tat sind sie als teillösung für eine gewisse periode vielleicht unentbehrlich.das problem ist hier aber nicht das co2,sondern die erzeugung sehr grosser energie- und damit wärmemengen,die schlecht von der erde abgeführt werden können und den zwang auf eine kurzsichtige menschheit,die probleme vor sich herschiebt anstatt anzupacken, zur grundlegenden reformation der erzeugung und des verbrauchs von energie vermindern.sie sind ein typischer pakt mit dem teufel: vorübergehender vorteil, die schlussabrechnung kommt später!

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  • Steuerzahlender Arbeitnehmer 24.12.2009

    Nur mit Kernenergie lässt sich der Energiebedarf der Menschen sicher, billig, ökologisch, nachhaltig und sozialverträglich decken.
    Die Erwärmung wird sich auch mit über 10 000 Kernkraftwerken in Grenzen halten, wenn wir das CO2 und Methan strikt in Grenzen halten!

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  • marbea 24.12.2009

    die kernkraftwerke werden in den nächsten 50 jahren eine wesentliche rolle als lückenbüsser bei nacht,nebel und windstille spielen,ihre technologie ist heute konkret etabliert. das entbindet uns nicht von der pflicht, nach alternativen zu suchen.es ist dabe auch nicht zulässig,den früheren konsum einer geradezu energie verschleudernden ueberfluss-und anspruchsgesellschaft einfach hochzurechnen,ohne die langsam sich ebenso konkret eröffnenden sparmöglichkeiten auszuschöpfen.die beliebte hochrechnung, wieviele solaranlagen ein akw ersetzen könnten,ist von der technologie her absurd ,weil der verbrauch bei beiden völlig anders organisiert werden muss,akw auf stützpunkten, solarkraft dezentralisiert neben dem verbraucher mit viel geringeren systembedingten verlusten und auch von ihrer konstruktion her effizienteren verbrauchern. weltweit stehen die grosstädte die ganze nacht in einem unnötigen lichtermeer. Erinnern wir uns: bei Burgdorf steht ein mehrfamilenhaus, heizung und warmwasser ganzjährig nur von der sonne. mein rechner im pc konsumiert vielleicht noch 10% der energie,die auch für seinen betrieb im festnetz ursprünglich schaffen wurde.ich meine dabei nicht den laptop,dessen trafo im fond des auto an einen 220 V wechselstromstecker angeschlossen werden kann, nein,der pc zu hause am üblichen festnetz!

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  • marbea 24.12.2009

    ich schreibe derzeit im ausland ein papier: "energiebilanzen ein jahrhundert vor einstein und fünfzig jahre danach."darin werden experimentelle und theoretische grundlagen aus klassischer thermodynamik,elektrizitätslehre und kernphysik behandelt. der schwerpunkt liegt gemäss titel nicht in der praxis der anwendungen,sondern der naturwissenschaftlichen erkenntnis.welcher leser liefert mir diesbezüglich interessante links zur praxis?

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