Grosskraftwerke sichern die Energiezukunft

Im Rahmen seiner Energiepolitik will der Bund die Schweiz sicher, wirtschaftlich und umweltverträglich mit genug Strom versorgen. So wird auch in den „Energieperspektiven 2035“ des Bundesrates klar, dass nur eine Energiepolitik mit Grosskraftwerken dieses Ziel erreichen kann. Zu den Grosskraftwerken gehören Kernkraftwerke, die bereits heute 40% der Stromproduktion in der Schweiz abdecken. Als Übergangslösung sind Gaskombikraftwerke im Gespräch. Grosskraftwerke mindern die Abhängigkeit von Importen und sichern so die Handlungsfreiheit der Politik.

Die Strategie des Bundesrats zur Sicherung der Stromversorgung in der Schweiz ist eindeutig: Die bestehenden Kernkraftwerke sollen ersetzt oder durch Neubauten ergänzt werden. Der Prozess bis zur Inbetriebnahme neuer AKWs dauert relativ lang. Vor dem Jahr 2025 kann nicht mit neuen Kernkraftwerken gerechnet werden. Als Übergangslösung sieht der Bund darum den Bau von Gaskombikraftwerken (GUDs) vor.

Der Faktor Zeit ist entscheidend

Der politische Prozess definiert die Realisierungszeiten für neue Kernkraftwerke: Von der Einreichung eines Rahmenbewilligungsgesuchs bis zur Inbetriebnahme eines neuen Kernkraftwerks rechnet das BFE mit einer Dauer von 16 bis 18 Jahren. Das bedeutet, dass ein im Jahr 2008 eingegebenes Kernkraftwerkprojekt frühestens im Jahr 2025 bewilligt wird.

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