Die Schweiz als Drehscheibe des europäischen Strommarktes
Die Energie-Aussenpolitik ist die vierte Säule der Energiestrategie des Bundes. Sie definiert die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Sie basiert auf internationalen Verträgen und schafft die notwendige Rechtssicherheit für einen wirtschaftlich und ökologisch sinnvollen Austausch von Strom mit dem Ausland.
Netzkapazitäten sind entscheidend
Eine gute Einbindung der Schweiz in die europäische Stromlandschaft ist sowohl wegen der Marktliberalisierung in der EU als auch netztechnisch wichtig. Unzureichende Netzkapazitäten wie derzeit bereits bemängelt stellen den Anteil von Stromimporten allerdings in Frage. Ein aktiver und dynamischer Austausch von Strom bei Über- und Unterkapazitäten zwischen den Ländern Europas ist Voraussetzung für eine sichere Versorgung.
So betrachtet ist die Energie-Aussenpolitik zwar eine wichtige Säule der Energiepolitik. Sie schafft aber keine neuen Kapazitäten.
Kraftwerke im Ausland
Auch die Option, Kraftwerke im Ausland zur Sicherstellung der Stromversorgung in der Schweiz zu bauen, ist unrealistisch. Stromimporte sind bereits heute wegen knapper grenzüberschreitender Netzkapazitäten sowie einer ebenfalls absehbaren Stromlücke in den EU-Ländern keine zuverlässige Strategie. Zudem stammen die Schweizer Stromimporte primär aus Kernkraftwerken und Gas- oder Kohlekraftwerken, die ihre CO2-Emissionen nicht vollständig kompensieren müssen.
- Strom TV: Stromkongress – die Schweiz und ihr Umfeld
- Strom TV: Die Energiepolitik des Bundes
- Strom TV: Die europäische Energiepolitik
- Strom TV: Die Zukunft der globalen Energieversorgung
- Bundesamt für Energie: Internationaler Stromhandel
- Power on: Stromhandel
- Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE): Dossier Strommarkt
- economiesuisse: Energiemärkte




RSS Feed




